Unsere Schule von A bis Z

Alles Wissenswerte rund um den Grundschulverbund Ludgerus

Klicken Sie auf den jeweiligen Buchstaben
und finden Sie in dem aufgeklappten Fenster das Stichwort, zu dem Sie mehr Informationen suchen:
z.B. F wie Fundkiste
G wie Getränkebestellung oder
K wie Kommunikation
und vieles mehr...


Viel Spaß bei Ihrer Erkundungstour!

A

A wie Anforderungen
Was die Kinder in den einzelnen Fächern lernen, ist in den Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule festgelegt. Sie gelten für ganz Nordrhein-Westfalen. Die Freiräume, die den Schulen darin eröffnet werden, gestaltet jede Schule für sich in den so genannten schuleigenen Arbeitsplänen aus.
In den Fachlehrplänen werden für jedes Fach die verbindlichen Aufgabenschwerpunkte und Unterrichtsgegenstände genannt. Nähere Informationen finden Sie in unserem Schulprogramm.

A wie Ankommen  - siehe auch O wie offener Anfang
Von 08:00 bis 08:15 sind die Klassenräume geöffnet und die jeweiligen Lehrer vor Ort. Die Kinder können je nach Lehrer aus einer Auswahl an Aufgaben aus verschiedenen Bereichen wählen, die sie bearbeiten möchten.  Sie können sich noch leise miteinander austauschen, oder spielen sollen aber im Verlauf des offenen Anfangs langsam in einen, „Arbeitsmodus“ kommen. Um 08:15h beginnt dann der Unterricht offiziell mit der 1. Stunde.

A wie AG’s  - im Rahmen von OGS
Wir bieten am Haupt- und am Teilstandort zahlreiche AGs an. Diese werden immer zu Beginn des Schuljahres bzw. des Halbjahres zusammengestellt.
Hier sehen sie die AGs des 2. Halbjahrs 21/22

AGs in der OGS Universum am Hauptstandort

AGs in der OGS Galaxis am Teilstandort

A wie Ausflug oder Außerschulische Lernorte
„Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wir.“ (Seneca)

Im Verlauf des Schuljahres unternehmen die Klassen mit ihren Lehrern verschiedene Ausflüge in die Umgebung
Aber nicht nur wofür wir lernen, sondern auch, wo wir lernen ist wichtig. Diese uns allen bekannte Lebensweisheit lässt sich also auch auf die Lernorte übertragen.
Um Unterrichtsinhalte anschaulich und verständlich darzustellen beziehen wir die Lebenswirklichkeit der Kinder mit ein und suchen mit ihnen immer wieder Originalschauplätze außerhalb der Schule auf.
Die stadtnahe Lage unserer Schule ermöglicht uns, eine Vielzahl von außerschulischen Lernorten bequem zu erreichen.

A wie Austausch - siehe P wie Partnerschule

B

B wie Beratungswege am GSV Ludgerus (Beratungskonzept)
Wer hilft Ihnen bei welchem Anliegen?


B wie Beschriften

Es ist sehr wichtig, dass alle Materialien Ihres Kindes von außen sichtbar mit Namen beschriftet sind – auch einzelne Stifte. So können die Materialien Ihrem Kind zugeordnet und auch wiedergegeben werden, wenn sie mal verloren gehen. (Bei Stiften genügen auch die Initialen.)


B wie Beurlaubung
Schüler können nur aus wichtigen Gründen auf Antrag der Eltern vom Schulbesuch beurlaubt werden. Kurzzeitige Beurlaubungen bis zu 2 Tagen genehmigt die Klassenleitung. Längerfristige Beurlaubungen können nur aus triftigen Gründen bei der Schulleitung beantragt werden. Eine Beurlaubung unmittelbar vor und nach den Ferien ist nicht zulässig.


B wie Bundesjugendspiele
Jährlich finden für die Kinder der Klassen 1 bis 4  die Bundesjugendwettspiele im Bereich Leichtathletik an einem eigens dafür angesetzten Tag statt. Hierbei absolvieren alle Kinder vier Übungen aus den Bereichen Ausdauerlauf, Sprint, Werfen, Springen.

C

C wie Chor (JEKITS 2)
Im Rahmen des JEKITS-Programms, das wir in Kooperation mit der Musikschule Bocholt durchführen, bietet Herr Völkner eine Chor AG an. Der Chor entspricht dem zweiten JeKits-Jahr und baut auf die im ersten JeKits-Jahr gelernten Inhalte auf. Dieses erste JeKits Jahr ist kostenfrei und alle Kinder der Klasse nehmen daran teil. Am JeKits-Chor, an dem die Teilnahme freiwillig und kostenpflichtig ist (zurzeit monatlich € 12,-) nehmen nur alle dafür angemeldeten Kinder teil. Sie lernen in den 2 Stunden pro Woche verschiedene Liedformen wie Refrainlieder und Kanons kennen und begleiten sich mit Gesten und Bewegungen. Dabei erleben sie ihre Stimme als körpereigenes „Instrument“ und erweitern ihre gesanglichen Fähigkeiten. Sie lernen, sich stimmlich in den Chor einzubringen und erfahren sich als Teil einer Gruppe, in der sie unterschiedliche Aufgaben übernehmen: auf den Einsatz warten, auf andere Kinder hören, ein Solo singen.
Die Stimmbildung nimmt einen wichtigen Teil des Chorsingens ein: die vielfältigen Hörerfahrungen und Atemtechniken befähigen die Kinder zum Beispiel, mit der Stimme Klang zu erzeugen.
Im Rahmen des zweiten JeKits-Jahres gestalten die Kinder eine Vorführung für Schule, Eltern, Verwandte und Freunde.

  • Jedes Kind erhält zwei Unterrichtsstunden im JeKits-Chor.
  • Der Unterricht wird von Lehrkräften des außerschulischen Bildungspartners erteilt.

 

C wie Christliche Messen und Zusammenarbeit mit den Kirchen
Die Vertreter beider Kirchen, die Schulleitung und die Religionslehrer des GSV Ludgerus haben in Absprache miteinander folgende Form der Zusammenarbeit vereinbart.
Im Halbjahr sollen maximal 2 Klassengottesdienste gefeiert werden, in denen aktuelle Themen des Religionsunterrichtes aufgegriffen werden. Hierzu kommt ein Vertreter der Kirche in die Schule. Darüber hinaus werden vier Anlässe für Gottesdienste pro Schuljahr festgelegt:

  • Ein Einschulungsgottesdienst beider Standorte am Tag der Einschulung für alle 1.Klassen in der Norbertkirche
  • Zwei Weihnachtsgottesdienste am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien für alle Klassen (HSTO und TSTO getrennt) in der Norbertkirche. Diese Gottestdienste werden vom 3. Jahrgang vorbereitet
  • Vier Ostergottesdienste in der Woche vor den Osterferien für alle Klassen (1/2 HSTO; 3/4 HSTO; 1/2 TSTO; 3/4 TSTO) im Bonhoeffer-Haus.
  • Zwei Abschlussgottesdienste am letzten Schultag vor den Sommerferien für alle in der Norbert-Kirche, die vom 4. Jahrgang vorbereitet werden.

Ergänzend zu den Gottesdiensten gibt es Kirchraumerfahrungen, die im Religionsunterricht und in Kontaktstunden seitens der Kirche mit den Kindern vorbereitet werden

 

C wie Container
Uns ist es wichtig, dass die Kinder in den Pausen kreativ miteinander spielen können. An beiden Standorten gibt es deswegen einen Container, in dem von den Kindern Spielmaterial für die Pause ausgeliehen werden kann. Dazu gibt es ein von den Kindern selbständig betreutes Ausleihsystem. Ziel ist, dass die Kinder Verantwortung für die Spielmaterialien der Gemeinschaft übernehmen. Sie tragen Sorge dafür, dass die Sachen heil bleiben und dass alles wieder zurückgebracht wird und somit vollständig bleibt.


C wie Containerdienst
Am HSTO übernehmen jeweils 2 Drittklässler eine Woche lang die Ausgabe und das Aufräumen der Materialien im Container, während zwei Viertklässler zeitgleich die Namen und das, was ausgeliehen bzw. zurückgebracht wurde. Am Teilstandort betreuen die Viertklässler alleine die Materialausleihe. Nach einem Schuljahres-Halbjahr wechselt die Zuständigkeit der Klassen.
Alle Schüler, die etwas leihen möchten, müssen sich von den Mitschülern, die „Containerdienst“ haben und die Ausleihe und Ausgabe betreuen, in eine Liste eintragen lassen und wieder austragen lassen, wenn sie das Material heil zurückgebracht haben.


D

D wie dankbar
sind wir für jede Mithilfe und jedes Wohlwollen und konstruktive Mitdenken
denn: Wir sind alle (nur) Menschen.

E

E wie Elternmitwirkung
Gestalten Sie das Schulleben aktiv mit. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!
Alle Eltern, deren Kinder dieselbe Klasse besuchen, treffen sich in der Regel in jedem Halbjahr zur Klassenpflegschaftssitzung (mindestens aber 1x pro Schuljahr), um alle Angelegenheiten, die für die Kinder und Eltern der Klasse wichtig sind, zu besprechen. Bei der ersten Klassenpflegschaftssitzung im Schuljahr wählen die anwesenden Eltern ihre Klassenpflegschaftsvorsitzende/n und deren/dessen StellvertreterIn, die die Belange der Klasse innerhalb der Schule bei den Schulpflegschaftssitzungen im laufenden Schuljahr vertreten und mit beratender Stimme an den Klassenkonferenzen teilnehmen.
Auf Schulebene entsenden alle Eltern ihre Vertreter in die Schulpflegschaft. Diese tagt in der Regel zweimal im Schuljahr und vertritt die Interessen aller Eltern der Schule gegenüber der Schulleitung und den anderen Mitwirkungsgremien. Informationen der Schulleitung können hier über die Klassenpflegschaftsvorsitzenden an alle Eltern weitergegeben werden. Entscheidungen, die in der Schulkonferenz – dem obersten Mitwirkungsgremium der Schule zu treffen sind, werden hier zuvor besprochen und beraten. Die Schulpflegschaft kann auch eigene Anträge an die Schulkonferenz richten, über die dort abgestimmt wird. Die Schulpflegschaft wählt eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und bis zu drei Stellvertreterinnen oder Stellvertreter sowie die Elternvertretung für die Schulkonferenz. Die Vorsitzende oder der Vorsitzende der Schulpflegschaft ist mit der Wahl automatisch Mitglied der Schulkonferenz
Die Schulkonferenz ist das oberste Mitwirkungsgremium der Schule, in dem alle an der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule Beteiligten zusammenwirken. Eltern und Lehrer sind dort in gleicher Anzahl vertreten. Sie be­rät in grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Kon­flikten in­nerhalb der Schule. Sie kann Vorschläge und Anregungen an den Schulträger und an die Schulaufsicht richten.
Die Schulleitung führt als neutrale Person den Vorsitz der Schulkonferenz. Sie soll zwischen verschiedenen Gruppen in der Schulkonferenz ausgleichen und vermitteln. Deshalb ist die Schulleitung nicht stimmberechtigt. Lediglich bei Stimmengleichheit gibt ihr Votum den Ausschlag.
Einige zentrale Aufgaben der Schulkonferenz: Mitwirkung am Schulprogramm, Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung, Abschluss von Vereinbarungen über die Kooperation von Schulen und die Zusammenarbeit mit anderen Partnern, Festlegung der beweglichen Ferientage, Einrichtung außerunterrichtlicher Ganztags-und Betreuungsangebote sowie die Rahmenplanung von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts, Erprobung und Einführung neuer Unterrichtsformen, Einführung von Lernmitteln und Bestimmung der Lernmittel, die im Rahmen des Eigenanteils zu beschaffen sind, Grundsätze für Umfang und Verteilung der Hausaufgaben und Klassenarbeiten, Grundsätze zum Umgang mit allgemeinen Erziehungsschwierigkeiten sowie zum Abschluss von Bildungs-und Erziehungsvereinbarungen, Information und Beratung, Grundsätze über Aussagen zum Arbeits-und Sozialverhalten in Zeugnissen, Wirtschaftliche Betätigung und Sponsoring, Schulhaushalt, Mitwirkung beim Schulträger, Mitwirkung an der Ausarbeitung und Erlass einer Schulordnung


E wie Elternmitwirkung - unabhängig von Gremien
Über die gesetzlich geregelten Möglichkeiten hinaus gibt es für Eltern an unserer Schule zahlreiche Gelegenheiten zum Engagement: z.B. als Lesepate, als 1x1 Pate, als Helfer bei der Radfahrausbildung oder bei der Durchführung von Projekten, bei Sportfesten und als Begleitung bei Klassenfahrten oder Lesewettbewerben, beim Schneiden von Schulobst, beim Adventsbasteln, als Begleitung von Schwimmunterricht und Schulausflügen, als Spender beim Weihnachtströdel, als Mitglied des Fördervereins u.v.m.

Vieles, was über den Unterricht hinausgeht, wäre ohne die unterstützende Mitarbeit von Eltern kaum durchführbar. Gerade das gemeinsame Erleben und Gestalten stärkt unser Zusammengehörigkeitsgefühl. Eltern und Lehrer freuen sich gleichermaßen, wenn Kinder eifrig und selbstbewusst ihr Können und ihre Arbeiten präsentieren. Gleichzeitig erhalten die Eltern neuer Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, uns sowie die Klassenkameraden und deren Eltern näher kennenzulernen. Wir bedanken uns herzlich bei allen Eltern, die uns immer so tatkräftig unterstützen und laden gleichzeitig auch alle anderen dazu ein, sich an unserem Schulleben aktiv zu beteiligen.


E wie Elternsprechtag
An unserer Schule werden zwei Mal pro Schuljahr Elternsprechtage angeboten. Ziel ist es, dass die Eltern erfahren können, welche Entwicklung ihr Kind in der Schule zeigt und Lehrer und Eltern sich offen und vertrauensvoll austauschen können, wie sie die weitere Entwicklung des Kindes positiv begleiten können.
Nun gibt es in unserer Schule verschiedene Erwachsene, die Ihr Kind begleiten beim Arbeiten, Lernen und Spielen und es so von verschiedenen Seiten kennenlernen: Lehrkräfte, Schulleitung, SonderpädagogInnen, SchulsozialarbeiterInnen, sozialpädagogische Fachkräfte und die ErzieherInnen der VHT und OGS.
Da wir an unserer Schule den Austausch miteinander zum Wohle des Kindes sehr wichtig nehmen, kann es daher sein, dass mehrere Erwachsene, die in der Schule mit Ihrem Kind arbeiten, zu einem solchen Gespräch dazukommen, um gemeinsam gute Lösungen zu finden.

E wie Englisch
Unsere jetzigen Zweitklässler, Dritt- und Viertklässler haben noch  jeweils 1 Stunde Englisch pro Woche.
Die Schülerinnen und Schüler werden hier spielerisch an die Fremdsprache herangeführt. Eines der Leitziele ist die Entwicklung des Interesses und der Freude an der englischen Sprache. Dabei erproben die Kinder grundlegende Elemente des Fremdsprachenlernens: das Hörverstehen und das Sprechen in Alltagssituationen.

Die SchülerInnen der jetzigen Klassen 1 werden erst ab der Klasse 3 Englischunterricht erhalten, dann aber jeweils 2 Wochenstunden.


E wie Erreichbarkeit
Sie können uns persönlich, telefonisch, per Email oder per schoolfox erreichen. Dabei haben die Lehrkräfte durchaus unterschiedliche Zeiten, in denen sie für Sie als Eltern erreichbar sind. Wir streben an, Ihnen innerhalb von 24 Stunden zumindest eine kurze Rückmeldung zu Ihrem Anliegen zu geben.
Wenn Sie mit einer Lehrkraft persönlich sprechen möchten, bitten wir Sie, mit ihr einen Termin abzusprechen oder die Sprechstunde der Lehrkraft zu nutzen. So bleibt gewährleistet, dass die Lehrkraft ihre Aufmerksamkeit während der Unterrichtszeit den Kindern und dem Unterricht widmet. Dies ist sicher auch in Ihrem Interesse.   
Homepage:   www.gsverbund-ludgerus.bocholt.de

Hauptstandort
Kurfürstenstraße 90 in 46399 Bocholt
Tel. Sekretariat:  02871-40368
Email: sekretariat@gsverbund-ludgerus.bocholt.de

Teilstandort in
Kurfürstenstraße 160b in 46399 Bocholt
Tel. Sekretariat:  02871-40366
Email: sekretariat@gsverbund-ludgerus-tso.bocholt.de

E wie Erstförderung
Am Hauptstandort haben wir mit Ayla Erfidan unsere Lehrerin, die seit vielen Jahren Kindern mit wenig oder gar keinen Deutschkenntnissen an die Deutsche Sprache heranführt. Da es bei uns aktuell keine Sprachlernklasse mehr gibt, sind diese Kinder Teil der normalen Klassen, gehen aber einige Schulstunden am Tag zu Frau Erfidan, um bei ihr Deutsch zu lernen und sich in unserem Schulalltag zurechtfinden zu können. Nach der meist 2 Jahre dauernden Erstförderung, erhalten die Kinder bei Bedarf noch eine Anschlussförderung, in der sie weiter Förderung beim weiteren Erlernen der deutschen Sprache erhalten – allerdings weniger Stunden als vorher.

Sobald die Kinder die deutsche Sprache soweit erlernt haben, dass sie in komplett in einer Regelklasse zurechtkommen, wechseln sie in diese. Bereits während der Erstförderung  nehmen die Kinder stundenweise in einzelnen Fächern am Unterricht ihrer normalen Regelklasse teil.

 

E wie Erziehungsvereinbarung zwischen Schule und Eltern
Das Wohl des Kindes steht für uns an erster Stelle.

Die Schule ist ein Lernort und ein Lebensort.
Die Lernfreude der Kinder soll geweckt und erhalten werden.
Jedes Kind soll innerhalb seiner individuellen Voraussetzungen gefordert und gefördert werden.
Eltern und Mitarbeitern der Schule (Rektor, LehrerInnen, SonderpädagogInnen, Schulsozialarbeiter-Innen, MitarbeiterInnen der VHT und Offenen Ganztags-Betreuung) sind Weg- und Lernbegleiter des Kindes. Dafür braucht es eine vertrauensvolle, respektvolle und an Lösungen orientierte  Zusammenarbeit.
Wir vermitteln dem Kind:

  • Wertschätzung
  • Selbstvertrauen
  • Toleranz und Respekt für Vielfalt
  • Verantwortung & Selbständigkeit
  • Rücksichtnahme
  • Teamfähigkeit & Zusammenarbeit

Wir orientieren uns an unseren gemeinsamen Regeln, um ein respektvolles, friedliches Miteinander und gutes Lernklima zu gewährleisten.
Dabei sind sich alle Erziehungspartner ihrer Vorbildfunktion bewusst.

(siehe unter: Menüpunkt Konzepte - auf unserer Webseite)

E wie Euregioprofilschule (Interreg)
Wir dürfen uns "Euregioprofilschule" nennen! In feierlichem Rahmen wurde der GSV Ludgerus in 2021 neben 6 weiteren Grundschulen und 21 weiterführenden Schulen aus dem Regierungsbezirk Münster von Regierungspräsidentin Dorothee Feller mit dem Zertifikat "Euregioprofilschule" ausgezeichnet.
Bereits seit vielen Jahren hat die Nachbarsprache Niederländisch am GSV Ludgerus einen festen Platz im Schulleben: Im Unterricht und ganz besonders durch die regelmäßigen grenzüberschreitenden Kontakte mit unserer langjährigen Partnerschule IKC de Bosmark aus Dinxperlo lernen wir die Sprache und Kultur unserer Nachbarn intensiv kennen. Nun hat eine binationale Kommission aufgrund der von uns eingereichten Bewerbungsmappe entschieden, dass unsere Schule das Zertifikat „Euregioprofilschule“ tragen darf. Darüber freuen wir uns sehr!

 

F

F wie Ferien
Ferienübersicht für das Schuljahr 2021/2022

 

Erster Ferientag

Letzter Ferientag

Herbstferien

09.10.2021

24.10.2021

Winterferien

23.12.2021

09.01.2022

Osterferien

09.04.2022

24.04.2022

Sommerferien

01.07.2022

09.08.2022

 

F wie Feiertage und bewegliche Ferientage
Zusätzlich gibt es folgende Feiertage und bewegliche Ferientage im Schuljahresverlauf

2021

Tag der Deutschen Einheit

03.10.2021

Allerheiligen

01.11.2021

2022

Rosenmontag (Karneval)

28.02.2022

Tag der Arbeit

01.05.2022

Christi Himmelfahrt

26.05.2022

Beweglicher Ferientag nach Christi Himmelfahrt

27.05.2022

Pfingstmontag

06.06.2022

Pfingstdienstag – beweglicher Ferientag

07.06.2022

Fronleichnam

16.06.2022

Beweglicher Ferientag nach Fronleichnam

17.06.2022

     

 

F wie Förderverein
Die Mitarbeit und das große Engagement der Eltern und Beschäftigten sind ein tragender Baustein in der Geschichte unserer Schule. Unsere Schule wird vom Förderverein maßgeblich unterstützt. Ohne die Unterstützung des Fördervereins könnten an beiden Schulstandorten sehr viele Projekte nicht umgesetzt werden.  Der Förderverein ist also sehr wichtig.  Beispielsweise wurden in den vergangenen Jahren mit Geldern des Fördervereins die Pausencontainer mit Spielmaterialien ausgestattet, viele neue Instrumente für den Musikunterricht und technische Ausstattungsgegenstände für die Klassenräume angeschafft. Auch die Anschaffung der interaktiven Tafeln wurde durch einen großen Beitrag des Fördervereins erst ermöglicht…
Umso wichtiger ist es für die Entwicklung der Schule, dass Sie als Eltern den Förderverein weiterhin durch aktive Mitarbeit oder einen Beitritt unterstützen. Dazu stehen Ihnen die Mitglieder des Fördervereins für Informationen gerne jederzeit zur Verfügung. Natürlich sind auch Spenden an den Förderverein herzlich willkommen.
Gerne können Sie mit dem Förderverein Kontakt aufnehmen. Bitte nutzen Sie dazu den Weg über das Sekretariat. Frau Ernst wird dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen.
sekretariat@gsverbund-ludgerus.bocholt.de
Natürlich können Sie auch einfach spenden. Wir freuen uns über jeden Betrag!

https://www.gsverbund-ludgerus.bocholt.de/foerderverein.html


Der Vorstand des Fördervereins besteht aus:

Vorsitzende: Claudia Ernst
Stellvertretende Vorsitzende: Barbara Janusch
Kassenwart: Sandra Schürbüscher
Schriftführer: Martin Bauer
Stellvertretende Schriftführerin: Claudia Scharfenberg

Der nicht dem Vorstand angehörige Kassenprüfer ist: Frank Sieverding

Bankverbindung des Förderverein Ludgerusschule e.V.
DE84 4285 0035 0107 3059 71 

Förderplan
Bei besonderen Schwierigkeiten, besonders im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen, aber auch bei Auffälligkeiten im sozialen Umgang, erstellt die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer gemeinsam mit den anderen in der Klasse unterrichtenden Personen und einer Sonderpädagogin einen Förderplan. Darin sind die Schwierigkeiten aufgezeigt und die helfenden Maßnahmen genannt. Auch die Eltern und Schüler übernehmen hier Aufgaben. Der Förderplan wird mit Ihnen abgesprochen und Sie sollen ihn unterschreiben. Der Förderplan wird regelmäßig dem aktuellen Lernstand des Kindes angepasst.  


Förderunterricht
> siehe S wie Sonderpädagogen > S wie Sonderpädagogische Förderschwerpunkte und > S wie Sozialpädagogische Fachkraft

F wie Friedensstifter
Friedensstifter sind Kinder, die durch die Schulsozialarbeiterinnen dazu ausgebildet werden, ihren Mitschülern zu helfen, Lösungen für Streitigkeiten und Probleme zu entwickeln und manchmal auch Möglichkeiten  der Wiedergutmachung zu finden.
Ab dem Schuljahr 2021/22 wird von den Schulsozialarbeiterinnen zunächst ein allgemeinerer Teil der Friedensstifterausbildung mit allen Kindern der Klassen 2 erarbeitet. Danach werden die Friedensstifter am Ende der zweiten Klasse nach Rücksprache zwischen Klassenleitung und Schulsozialarbeiterin ausgewählt und nehmen dann – wenn die Kinder das selbst auch möchten – weitere ca. 6 Mal an einer Friedensstifterausbildung teil. In diesen von der Schulsozialarbeiterin geleiteten Stunden lernen die zukünftigen Friedensstifter, wie sie konkret Lösungen für Konflikte mit Kindern finden können. Insgesamt ca. 20 Kinder aus den Klassen 3 und 4 haben dann wechselnd Dienst in den Hofpausen, sind an ihren grünen Westen gut für alle Mitschüler erkennbar und können jederzeit um Unterstützung gebeten werden.


F wie Fundkiste
Wenn Ihr Kind mal etwas vermisst, soll es zunächst in der Klasse bei seinen Mitschülern und der Lehrkraft nachfragen. Wenn es dort nicht auftaucht, lohnt ein Blick in die Fundkiste. Am HSTO befindet sich die Fundkiste beim Hereinkommen ins Gebäude links neben dem Eingang an der Wand.
Am TSTO befindet sich jeweils eine Fundkiste im Flur der einzelnen Unterrichtsgebäude (Nord- und Südtrakt).

G

G wie Garderobe
An die Garderobe im Schulflur können die Kinder Ihre Jacken, Fahrradhelme, Mützen, Schals und den Sportbeutel oder die Schwimmtasche  für die Dauer der Unterrichtszeit aufhängen.  Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Kind seine Sport- und Schwimmsachen möglichst regelmäßig zum Trocknen und Waschen mit nach Hause nimmt. Da die Sachen dort teilweise unbeobachtet hängen, verringert sich durch die Mitnahme nach Hause auch die Diebstahlgefahr.

G wie Gemeinsames Lernen (Inklusion)
Vielfalt als Chance!  Unsere Schule ist eine Schule des „Gemeinsamen Lernens“. Inklusion am GSV Ludgerus bedeutet, dass alle Kinder in die Schulgemeinschaft eingebunden werden, unabhängig von ihren Fähigkeiten, Einstellungen oder Einschränkungen. Auch und gerade weil sie verschieden sind im Hinblick auf Geschlecht, Alter, soziale Herkunft und Bildung, im Hinblick auf Nationalität und Muttersprache, Hautfarbe und Religion sowie im Hinblick auf ihre sozialen Fähigkeiten, Begabungen und Beeinträchtigungen.
An unserer Schule berücksichtigen wir die besonderen Bedürfnisse und besonderen Fähigkeiten der Kinder, um sie bei der Entwicklung zu einer mündigen und selbstsicheren Person zu unterstützen. Dementsprechend begleiten und unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem individuellen Lernweg. Ihre Vielfalt sehen wir als Chance, miteinander und voneinander zu lernen. Durch Strukturen, Regeln und Rituale, aber auch durch offene und kooperative Unterrichtsformen erhalten die Schülerinnen und Schüler die Förderung und Forderung, die sie benötigen.

G wie gesundes Frühstück
Die Pausenverpflegung sollte individuell gestaltet werden und die Wünsche des Kindes nach Art und Menge des Frühstücks berücksichtigen.
Ein gesundes Frühstück kann beispielsweise aus einem (Körner-)Brot oder Brötchen mit Käse- oder Wurst als Belag bestehen, ergänzt durch wechselndes mundgerecht geschnittenes Obst oder Gemüse.
Als Getränk können Sie entweder für Ihr Kind in der Schule Milch, Kakao oder Säfte bestellen oder Ihrem Kind Wasser, Schorle oder Tee mitgeben. Achten Sie bitte darauf, dass Sie die Pausenmahlzeit Ihres Kindes mit Rücksicht auf unsere Umwelt möglichst müllarm gestalten. Wiederverwendbare Brot- & Obstdosen sowie eine sicher verschließbare Trinkflasche leisten dazu einen wertvollen Beitrag, der bei den Kindern das Bewusstsein für Nachhaltigkeit schärft.

G wie Getränkebestellung
Kakao, Milch, Apfel- oder Multivitaminsaft können über die Schule gesammelt bestellt werden. Es kann für den Lieferzeitraum von 4 Wochen nur eine Getränkesorte bestellt werden. Der Betrag für die bestellten Getränke wird von der Klassenleitung im Voraus in bar eingesammelt.

Geliefert werden die Getränke von der Hofmolkerei Heesen – einem regionalen Milchbetrieb aus Wertherbruch. Kakao und Vollmilch kosten jeweils € 0,50.

Im zweiten Schulhalbjahr 2021/22 gibt es bislang folgende Zeiträume und Zahlungstermine:

Zeitraum

Letzter Zahlungstermin

 

17.01.22 - 11.02.22

13.01.22

20 Tage Kakao oder Milch € 10,00

14.02.22 - 11.03.22

10.02.22

19 Tage Kakao oder Milch € 9,50

14.03.22 - 08.04.22

10.03.22

20 Tage Kakao oder Milch € 10,00

25.04.22 - 21.05.22 21.05.22

20 Tage Kakao oder Milch € 10,00



H

H wie Handys
Außer in begründeten Ausnahmefällen ist es untersagt, Handys in der Schule zu nutzen. Bitte suchen Sie das Gesprävch mit der Klassenleitung. Falls es gute Gründe dafür gibt, dass Ihr Kind ein Handy mit sich führen muss. Das bleibt dann - je nach Absprache - während der Schulzeit zwingend in der Schultasche oder bei der Lehrkraft und wird Ihrem Kind nach Unterrichtsende wieder ausgehändigt.
Wenn Kinder ohne vorherige Absprache Handys mit in die Schule bringen, werden diese von den Lehrkräften an sich genommen und können von den Eltern in der Schule wieder abgeholt werden.

H wie Hausaufgaben
Hausaufgaben sind zum Üben und Vertiefen des Gelernten da. Die Kinder sollen sie möglichst eigenständig erledigen. Auftretende Fehler bei der Bearbeitung geben den Lehrern wichtige Informationen, ob das Kind das Gelernte bereits verstanden hat oder ob es noch Unterstützung oder einen neuen Zugang braucht, um die Lerninhalte zu verstehen. Ermuntern Sie Ihr Kind, die Lehrkraft anzusprechen, wenn es noch Unterstützung braucht.
In den Klassen 1 und 2 sollen die Kinder sich bis zu 30 Minuten mit den Hausaufgaben beschäftigen,
in den Klassen 3 und 4 sollen es bis zu  60 Minuten sein. Diese Zeiten gelten sowohl für zuhause wie auch für die OGS.
Am Grundschulverbund werden Hausaufgaben unterschiedlich ausgegeben, teils in Form von Wochenplänen, teils in Form von täglichen Aufgaben, die das Kind bearbeiten soll, bis es das nächste Mal das entsprechende Fach hat.

  • Hausaufgaben sind zum Üben des Gelernten da.
  • Meine Hausaufgaben mache ich selbständig. Dafür nehme ich die Hefte und Bücher mit nach Hause, die ich brauche.
  • Ich denke selbst daran, sie rechtzeitig zu erledigen.
  • Ich versuche, sie erst alleine zu schaffen.
  • Manchmal verstehe ich etwas bei den Hausaufgaben nicht. Dann bitte ich die Lehrkraft am nächsten Tag, es mir nochmal zu erklären.
  • Meine Eltern können es unter meinen Hausaufgaben vermerken, wenn ich die oben angegebene Zeit konzentriert gearbeitet habe aber nicht fertig geworden bin. Das ist dann in Ordnung.


H wie Homepage
Unsere Homepage mit allen aktuellen Informationen rund um unsere Schule und das Schulleben finden Sie im Internet unter:
https://www.gsverbund-ludgerus.bocholt.de


H wie Humor
Ist überlebenswichtig

Jeder weiß, dass Schule nicht immer schön ist, aber wir bemühen uns, trotz allem alle Kinder so gut es uns möglich ist, in ihrer Entwicklung zu begleiten und sie zu unterstützen!

I

I wie Inklusion und Integration > siehe Gemeinsames Lernen


I wie Interesse
Ihr Interesse an der Schule und der Entwicklung und dem Erleben ihres Kindes in der Schule, an der Klasse, am Unterricht sind sehr gewünscht


I wie Interkulturell
An unserem Grundschulverbund legen wir sehr viel Wert auf Toleranz. Alle sind Teil der Schulgemeinschaft – ganz gleich, welchem Glauben sie anhängen, welche Hautfarbe sie haben, wo sie herstammen oder welche Sprache sie sprechen. Alle sind willkommen und alle bereichern unsere Schule um eine Facette. Deshalb ist es uns auch wichtig, den Kindern Wissen über die unterschiedlichen Religionen und Kulturen der Welt zu vermitteln. Denn wenn ich etwas kenne und Wissen darüber habe, kann ich viel besser Verständnis dafür aufbringen, oder Unterschiede besser akzeptieren. So wird es möglich, dass wir alle so sein dürfen, wie wir sind.

J

J wie JeKits - JeKits 1  (JeKits 2 siehe à Chor)
Am GSV Ludgerus haben wir uns für den Schwerpunkt Singen entschieden. Frau Schlief, Frau Hagemann und
Herr Voelkner füllen dieses wunderbare Angebot mit Leben. Im Schwerpunkt Singen erfahren die Kinder das gemeinsame Singen als künstlerische und ästhetische Darstellungs- und Erlebensform. Singen umfasst hier alle musikalisch-künstlerischen Ausdrucksweisen mit der Stimme, so auch experimentelle Formen oder die künstlerisch-musikalische Verwendung von Sprache.
Das erste JeKits-Jahr bietet allen Kindern einer Klasse eine musikalische Grundbildung als Einstieg in das gemeinsame Singen. Die Kinder entdecken spielerisch die Welt der Musik und des Singens. Sie erleben durch erste Lieder und Stimmspiele die Vielfalt der eigenen stimmlichen Möglichkeiten und entwickeln einen ersten eigenen sängerisch-musikalischen Ausdruck.
Auch Instrumente – wie beispielsweise Trommeln oder Klanghölzer – können in den künstlerischen Prozess einbezogen werden.
Jedes Kind erhält im Klassenverband eine Unterrichtsstunde pro Woche, wobei der Unterricht von einem Tandem bestehend aus einer Lehrkraft der Grundschule und einer Lehrkraft der Musikschule Bocholt Isselburg erteilt wird. Der Unterricht ist verpflichtend und kostenfrei.
Am Ende des ersten JeKits-Jahres können sich die Kinder für eine Teilnahme am zweiten JeKits-Jahr entscheiden.

 

J wie Jugendverkehrsschule > Mobile Jugendverkehrsschulen im Kreis Borken

Die Grundschulen im Kreis Borken werden flächendeckend von vier mobilen Jugendverkehrsschulen der Kreis-verkehrswacht Borken versorgt. Alle Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Jahrgänge trainieren an vielen Hindernissen die sichere Beherrschung des Fahrrades im Schonraum des Schulhofs, damit sie den Anforderungen der unterschiedlichen Situationen im Straßenverkehr immer bestens gewachsen sind. Die Lehrerinnen und Lehrer werden bei der Durchführung in der Praxis vom Betreuer der Jugendverkehrsschule unterstützt. In den 3. und 4. Jahrgängen werden dann in Zusammenarbeit mit der Polizei und unter Einbeziehung der Eltern fahrpraktische Übungen im Straßenverkehr durchgeführt, die als Vorbereitung auf die Radfahrprüfung dienen.

K

K wie Kakaodienst
Kinder der dritten und vierten Klassen versehen am Hauptstandort des GSV Ludgerus den „Kakaodienst“. Sie tragen Sorge dafür, dass jede Klasse die bestellte Menge an Kakao, Milch und Saft in einem Getränkekasten vor die Klasse gestellt bekommt. Außerdem holen die Kinder die Kästen und leeren Flaschen später wieder in der Klasse ab und bringen sie in den Kakaoraum. So leisten sie einen Beitrag zum gesunden Miteinander in der Schule und zum Schutz der Umwelt.
Am Teilstandort werden in jeder Klasse einzeln Kinder für den Kakaodienst eingeteilt. Sie holen dann die Getränke für die Klasse und bringen die leeren Kästen zurück. Der Hausmeister sorgt vor Schulbeginn für die Zuteilung der bestellten Getränke.


K wie Karneval
feiern wir am Freitag nach Weiberfastnacht gemeinsam in der Schule. Schüler und Lehrkräfte kommen verkleidet in die Schule. Wir frühstücken gemeinsam in den Klassen, spielen Spiele, tanzen zu Musik und feiern dann alle zusammen noch in der Turnhalle. Meist gibt es dort ein Programm mit Aufführungen  einiger Klassen.
Achten Sie bitte bei den Kostümen und Verkleidungen darauf, dass diese anderen Kindern keine Angst machen. (Von Horrorclowns, Joker, Zombies und ähnlichen Verkleidungen bitten wir ebenso abzusehen wie vom Mitbringen von „Spielzeug-Waffen“). Da wir an der Schule Kinder aus Flüchtlingsfamilien haben, in der Kinder sind, die teils in ihren Herkunftsländern schlimme Dinge gesehen oder erlebt haben, ist dies besonders wichtig! Wir danken Ihnen und Ihren Kindern für Ihre Rücksichtnahme.


K wie Karten – gelbe und rote
Laminierte gelbe und rote Karten liegen in jeder Klasse bereit und werden bei Regelverstößen von den jeweils unterrichtenden Lehrkräften verteilt

1 Stufe:           Ermahnung >  gelbe Karte > kurzes Gespräch mit den Kindern (Reflexion)

2. Stufe:          rote Karte >  Nachdenkzettel , der vom Kind bearbeitet und von den Eltern
                     unterschrieben werden muss. Er wird in der Postmappe des Kindes abgeheftet. Zudem
                     können weitere pädagogische Maßnahmen erfolgen z.B.  Zusatzaufgaben

Bei einer roten Karte bekommt Ihr Kind einen Nachdenkzettel mit nach Hause. Es ist uns sehr wichtig, dass Sie wissen, mit welchem Ziel wir Nachdenkzettel verteilen. Wir wissen, dass Kinder Sorge haben, diese Ihren Eltern zu zeigen, dass Eltern Angst vor den Folgen der Nachdenkzettel haben. Nachdenkzettel sollen aber das bewirken, was ihr Name schon aussagt: Sie sollen das Kind zum Nachdenken anregen, wie es in Zukunft Situationen für sich und andere besser lösen kann. Wenn es das schafft, kommt es selbst besser in der Schule klar.
Sie als Eltern sollen die Nachdenkzettel sehen und unterschreiben, damit Sie wissen, was Ihrem Kind noch nicht so leicht fällt und ihm helfen können, Lösungen zu finden. Dazu sind folgende Fragen hilfreich, die Sie mit Ihrem Kind besprechen können - beispielsweise:

  • Welche Verhaltens-Möglichkeiten habe ich, um friedlich mit Mitschülern und Lehrkräften umzugehen?
  • Wie kann ich mich verhalten, damit alle gut und störungsfrei lernen können?
  • Wie kann ich gut für mich selbst sorgen und wie kann ich mir Unterstützung holen, wenn ich selbst wütend werde oder wenn ich Schutz brauche?

Es ist möglich, dass ein Kind an einem Tag mehrere Nachdenkzettel von verschiedenen Lehrkräften erhält. Der Nachdenkzettel muss bis zum nächsten Schultag bearbeitet und dem Klassenlehrer selbständig vorgezeigt werden.
Versäumt ein Kind es, seine(n) Nachdenkzettel zu bearbeiten und /oder vergisst es, den Zettel wieder mit in die Schule zu bringen, so muss es diesen in der 1. großen Pause oder nachmittags nacharbeiten. Ergänzend soll der Klassenlehrer eine der Zusatzaufgaben zu vergessenen Hausaufgaben oder vergessenem Arbeitsmaterial bearbeiten lassen.


K wie Klasse 2000 – Klaro
Klasse2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Es begleitet Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse, um ihre Gesundheits- und Lebenskompetenzen frühzeitig und kontinuierlich zu stärken. Dabei setzt es auf die Zusammenarbeit von Lehrkräften und externen Klasse2000-Gesundheitsförderern.
Der Grundschulverbund Ludgerus nimmt seit vielen Jahren an diesem Programm teil. Es startet im zweiten Halbjahr des ersten Schuljahres und wird in den Klassen 2, 3 und 4 fortgeführt. Die Kinder beschäftigen sich mit Themen wie “Luft und Atmung”, “Gefühle”, “Wirbelsäule und Bewegung” und “Ernährung”.  Frau Elsweyer unterstützt uns als Gesundheitsförderin bei der Umsetzung von Klasse 2000. Sie ist Fachkraft im Bereich Gesundheit und Pädagogik und ist speziell geschult für den Einsatz von Klasse2000.
Der Lions Club Bocholt Westmünsterland hat für das Projekt „Klasse 2000“ größtenteils die Patenschaft übernommen. Dank der Unterstützung des Lions Clubs und unseres Fördervereins können wir dieses Programm allen Schülern kostenlos anbieten.

K wie Klassenfahrt
Jeder Jahrgang fährt gemeinsam am Ende der dritten Klasse für 3 Tage und 2 Nächte auf Klassenfahrt nach Haltern am See oder nach Reken: dies ist ggf. abhängig von den Kapazitäten in den jeweiligen Jugendherbergen bzw. Gästehäusern. Vor Ort nehmen die Kinder an einem pädagogischen Programm teil.


K wie Klassenkasse
Jede Klasse richtet eine Klassenkasse ein, die in der Regel von der Klassenleitung verwaltet wird. Über den Betrag, der in die Klassenkasse eingezahlt wird, entscheidet in der Regel die Klassenpflegschaft am ersten Elternabend des neuen Schuljahres. Mit dem Geld aus der Klassenkasse wird zum Beispiel Bastelmaterial besorgt oder auch mal eine kleine gemeinsame Aktivität bezahlt.


K wie Kommunikation mit den Eltern (schoolfox)
Um eine gute, zielgerichtete und sichere Kommunikation zwischen Schule und Eltern zu ermöglichen, hat sich der GSV Ludgerus dafür entschieden, allen Eltern einen Zugang zu schoolfox zu ermöglichen. Es handelt sich um eine geprüfte app, die man auf dem Smartphone oder auf dem Computer installieren kann. Die Daten werden verschlüsselt und sicher kommuniziert. Bei schoolfox haben Sie als Eltern die Möglichkeit, den Lehrern Nachrichten zukommen zu lassen oder Fragen zu klären.
Klassen- und Schulleitung können Ihnen Elternpost auf diesem Weg zeitnah zukommen lassen und sehen, ob diese bei Ihnen angekommen ist.
So können whatsapp Klassengruppen ruhigen Gewissens ersetzt werden und die Flut der Nachrichten, die sonst oft in solchen Gruppen ausgetauscht wird – selbst wenn sie einen selbst und das eigene Kind nicht betreffen, wird durch eine gezielte Kommunikation mit der Schule ersetzt.
Dieser digitale Kommunikationsweg schont zudem Ressourcen, indem weniger Papier und Toner verbraucht werden.
Austausch ist uns wichtig! Wir vertrauen hier auf Ihre Fähigkeit, dringende Fragen und Mitteilungen von denen, die Zeit haben zu trennen. Um einen gewissen Gesundheitsschutz zu gewährleisten und Erholungszeiten zu ermöglichen, bitten wir sie die Lehrkräfte möglichst an den Arbeitstagen von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18:00 Uhr zu kontaktieren. Für diese Rücksichtnahme möchten wir Ihnen bereits jetzt herzlich danken. Die Lehrkräfte bemühen sich um eine - zumindest kurze - Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden und eine möglichst zeitnahe Klärung Ihrer Anliegen. Die Wochenenden sind davon ausgenommen.

K wie Kommunikation und Kooperation
Im Folgenden werden die Kommunikationsstrukturen zwischen dem Grundschulteam und dem Förderschullehrerteam dargestellt. Die Auflistung der Punkte ist nicht hierarchisch zu verstehen, sondern vielmehr als ein Kommunikationskreislauf. Grundlage für die Teamarbeit ist eine wertschätzende Haltung gegenüber allen Teammitgliedern. Verbindlichkeiten werden festgelegt, wohlweißlich, dass der Alltag nicht immer alles nach besprochenem Plan verlaufen lässt. Flexibilität, gegenseitiges Vertrauen und gegenseitige Unterstützung sind notwendige Voraussetzungen für ein ressourcenorientiertes Arbeiten. Ziel dieses Kommunikationskreislaufes ist transparentes und zielorientiertes Arbeiten.


K wie Krankheit
Wenn Ihr Kind krank ist, rufen Sie bitte bis 8:00h im Sekretariat an und geben uns Bescheid. Das ist wichtig, weil wir Ihr Kind in der Schule erwarten und uns Sorgen machen, dass etwas auf dem Schulweg passiert ist, wenn es in der Schule fehlt.
Bitte melden Sie Ihr Kind bei Krankheit oder Abwesenheit z.B. wegen eines Arzttermins ab der kommenden Woche nur noch zentral im Sekretariat ab. Dazu stehen Ihnen zwei Wege zur Verfügung: Per Telefon am Hauptstandort (HSO) 02871-40368 (Mittwochs bitte am Teilstandort anrufen)
Teilstandort (TSO) 02871-40366 (Freitags bitte am Hauptstandort anrufen)
Ganz besonders leicht machen Sie es uns, wenn Sie  Sie an den Tagen, an denen die Sekretärinnen jeweils ihren freien Tag haben, direkt am jeweils anderen Standort anrufen – siehe oben. Wir werden allerdings auch eine Rufumleitung einrichten, sodass Sie jedenfalls jemanden erreichen – zumindest aber einen Anrufbeantworter.
Per Email
Hauptstandort (HSO): sekretariat@gsverbund-ludgerus.bocholt.de
Teilstandort (TSO); sekretariat@gsverbund-ludgerus-tso.bocholt.de
Beide Sekretärinnen werden auf das Mailpostfach des jeweils anderen Standorts Zugriff haben, sodass eine Mail jedenfalls gelesen wird – auch an den Tagen, an denen die Sekretärinnen ihren freien Tag haben.
Bitte hinterlassen Sie per Mail oder auf dem Anrufbeantworter folgende Informationen:

  • Ihren Namen
  • Name Ihres Kindes
  • Klasse, die das Kind besucht
  • Grund für die Abwesenheit

Bitte schicken Sie diese Informationen nur noch ans Sekretariat. Bitte geben Sie Ihrem Kind an dem Tag, an dem es nach der Erkrankung wieder zur Schule geht eine schriftliche Entschuldigung für den Zeitraum mit, aus der die Gründe für die Abwesenheit des Kindes (Unfall, Erkrankung) hervorgeht. Ab dem dritten Krankheitstag kann die Schulleitung ein Attest verlangen.
Unmittelbar vor und im Anschluss an die Ferien besteht bei Fehlen von Schülern und Schülerinnen die Pflicht, unaufgefordert ab dem ersten Fehltag ein ärztliches Attest vorzuweisen, sonst droht seitens des Schulamtes ein Bußgeldverfahren.

K wie Krankheiten – meldepflichtige
Wenn Kinder krank werden, stellt sich oft die Frage, ob die Gemeinschaftseinrichtung, also die Schule und die OGS, wissen muss, um welche Krankheit es sich handelt. Vor allem, wenn der Kinderarzt eine der Krankheiten feststellt, gegen die man impfen kann, muss die Schule, sofort telefonisch davon erfahren. Denn oft ist es noch möglich, die anderen Kinder zu schützen.

Das Infektionsgesetz schreibt vor, dass Eltern dazu verpflichtet sind, der Schule jede möglicherweise ansteckende Erkrankung möglichst frühzeitig zu melden. Gesetzliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz, insbesondere §34 IfSG. Dort heißt es:  Personen, bei denen der Verdacht oder eine der folgenden Erkrankungen besteht oder die verlaust sind, dürfen die Schule nicht besuchen. Der Arzt wird mitteilen, wann das erkrankte Kind wieder in die Gemeinschaftseinrichtung darf.

 

·        Cholera *

·        Enteritis durch enterohaemorrhagische E. coli (EHEC) *

·        Diphtherie *

·        virusbedingtem hämorrhagischen Fieber *

·        Hepatitis A oder E  *

·        Haemophilus influenzae Typ b-Meningitis *

>  Keuchhusten

·        Paratyphus *

·        Kopfläuse *

·        Pest *

·        ansteckende Lungentuberkulose *

>  Scharlach oder sonstigen Streptococcus pyogenes-Infektionen

·        Masern *

(Mandelentzündung)

·        Meningokokken-Infektionen *

·        Shigellose (Ruhr) *

·        Mumps *

·        Typhus abdominalis *

·        Poliomyelitis (Kinderlähmung) *

·        Windpocken

>  Scabies (Krätze)

>  Impetigo contagiosa (ansteckende Borkenfelchte der Haut)

 

Bei 15 der 20 oben genannten Krankheiten (Kennzeichnung durch *) dürfen auch die selbst nicht erkrankten Geschwister oder Eltern, also die Kontaktpersonen des gleichen Haushaltes, die Schule nicht betreten, bis ein Arztattest vorliegt.

In diesem Zusammenhang sollten Sie wissen, dass Infektionskrankheiten in der Regel nichts mit mangelnder Sauberkeit oder Unvorsichtigkeit zu tun haben. Wir bitten Sie deshalb stets um Offenheit und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

L

L wie Läuse
Eltern sind verpflichtet, Kopflausbefall ihrer Schulkinder bei uns zu melden. Dann wird an alle Schüler der betreffenden Klasse ein Informationszettel verteilt. Eltern sind gehalten, die Läuse mit entsprechenden Mitteln zu behandeln. Danach können die Kinder – ohne Attest eines Arztes– wieder die Schule besuchen. Die Eltern der betroffenen Kinder unterschreiben den Vordruck und bestätigen damit, läusevernichtende Behandlungen
durchzuführen


L wie Lehrkräfte >  sind Teil des Schul-Teams (siehe S wie Schul-Team)


L wie Lesen
Um gut lesen zu lernen, braucht es Übung. Insofern ist es sehr hilfreich für die Kinder, wenn Sie als Eltern aber auch Freunde, Familie oder Paten mit dem Kind regelmäßig lesen und ihm auch vorlesen.
Lesen macht Spaß und kann den Kinder neue Welten öffnen.


L wie LUBO
Lubo aus dem All ist ein Präventionsprogrammm zur Förderung der sozial-kognitiven Informationsverarbeitung und der beteiligten emotionalen Prozesse in der Schuleingangsphase.
Emotionale Kompetenzförderung:

  • Wahrnehmen, Erkennen und Verstehen von Gefühlen
  • Umgang mit Gefühlen wie z.B. Wut, Ausgeschlossen sein, Frust
  • angemessenes Verhalten in emotional belastenden Situationen

Soziale Kompetenzförderung:

  • Angemessene Problemlösestrategien in Konflikt- und Problemsituationen
  • Aufbau und Erhalt von Freundschaften
  • Kooperation
  • Regeln einhalten, Bedürfnisaufschub

„Lubo“ wird in den Klassen der Schuleingangsphase im Team von der Schulsozialarbeiterin Frau Koller und der Klassenlehrkraft durchgeführt – Meist startet das Programm zum 2. Halbjahr der Klasse 1 und wird zum Ende des 1. Halbjahrs der Klasse 2 abgeschlossen.

M

M wie Medienausstattung und – nutzung (Interaktive Tafeln, PCs & Tablets)
Wir haben am GSV Ludgerus alle Klassenräume mit interaktiven Tafeln ausgestattet. Zu diesen gehören in den meisten Fällen bereits Dokumentenkameras, mit denen Unterrichtsmaterialien wie Buchseiten direkt auf den Tafeln abgebildet werden können.
In jedem Klassenraum befinden sich zudem 2 Computer, an denen die Kinder arbeiten können. Für Projekte kann auf einen IPads zurückgegriffen werden.
Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind ebenso wie die traditionellen Medien Hilfsmittel des Lernens und Gegenstand des Unterrichts.
Der Unterricht in der Grundschule vermittelt den Kindern demnach eine Orientierung über wichtige Informationsmöglichkeiten und leitet sie an, die Informations- und Kommunikationsmedien sinnvoll zu nutzen. Medien können in einem differenzierenden Unterricht mit offenen Lernformen eine sinnvolle Funktion übernehmen.
Bereits in der Grundschule erwerben die Kinder erste Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im altersgemäßen Umgang mit diesen Neuen Medien, sie nutzen die Vorteile und erlernen den kritischen und bewussten Einsatz. Dabei werden der Computer und seine Anwendungen fächerübergreifend in den Unterricht der Grundschule eingebunden.


Mediennutzung – Experten-Elternabend
Wir bemühen uns als GSV Ludgerus, regelmäßig ein Mal pro Schuljahr Experten von der Landesanstalt für Medien zum Thema Mediennutzung (Handy und Internet oder PC- und Konsolenspiele) einzuladen, die Ihnen als Eltern an einem Elternabend durch einen Vortrag mit aktuellen Informationen zum Thema vermitteln und im Anschluss für Ihre Fragen zur Verfügung stehen.


M wie Mittagessen

Am Grundschulverbund Ludgerus wird an beiden Standorten für die in der OGS angemeldeten Kinder von unseren Kochfrauen Frau Ciroth, Frau Schmeinck, Frau Masur frisch gekocht.
Bei Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird das Essen für die Kinder angepasst und separat gereicht. Gegessen wird – wenn es nicht gerade Covid-bedingte Einschränkungen gibt -  familiär an Gruppentischen mit einem Erwachsenen. Zum Essen nehmen wir uns Zeit, da diese Zeit zum Erholen und zum Sammeln frischer Kräfte da ist. Die Kinder essen in Ruhe auf ihrem Platz und dürfen sich leise unterhalten.  Die Kinder haben die Chance, ein gutes, warmes Mittagessen zu bekommen. Deshalb legen wir Wert darauf, dass das Essen wertgeschätzt wird, auch wenn man es mal weniger mag.  Schließlich haben die Kochfrauen sich Gedanken gemacht, was den Kindern schmecken könnte und was gut für sie ist. Sie haben sich Zeit genommen, alles vorzubereiten und es für sie zu kochen. Außerdem gibt es für die Kinder die Möglichkeit, sich ein Essen pro Schulhalbjahr zu wünschen, was die Kochfrauen dann an einem der Tage für alle kochen.
Wir sind sehr froh, dass wir dieses Küchen-Team haben, das eine so tolle Arbeit verrichtet.

N

Neugier
Wenn wir es schaffen, Neugier auf etwas zu bewahren, die natürliche Neugier der Kinder für etwas zu entfachen und auch unsere Neugier aufeinander und die Entwicklungen, die wir alle nehmen, zu wecken, dann gelingt Schule und Lernen kann mit Freude geschehen.

N wie Nachdenkzettel à siehe auch K wie Karten
Nachdenkzettel dienen dem Nachdenken über unsere Werte und Regeln, die uns ein gutes gemeinsames Leben und Lernen ermöglichen sollen. Die Nachdenkzettel sollen die Kinder dazu anregen, sich zu überlegen, wie sie sich beim nächsten Mal so verhalten können, dass es für alle Seiten ok ist und wie sie etwas wieder gutmachen können.
Sie dienen auch ein wenig dazu, denjenigen, der etwas gemacht hat, was unseren Werten und Regeln widerspricht, zu „nerven“, weil er Zeit und Mühe aufwenden muss, um etwas zu tun, was er sich hätte sparen können.
Da wir es wichtig finden, dass auch sie an diesem Entwicklungsprozess Ihrer Kinder teilnehmen, lassen wir die NDZ von Ihnen unterschreiben und bitten Sie, mit Ihrem Kind gemeinsam Lösungen zu überlegen, wie es ihm in Zukunft gelingen kann, sich an die Regeln zu halten. Schließlich kennen Sie ihr Kind am besten und können es gut beraten, welche seiner Fähigkeiten es ihm ermöglich, in Zukunft gut klar zu kommen.
Der Nachdenkzettel ist bereits die Konsequenz für das Verhalten des Kindes. Eine „Bestrafung“ durch Sie als Eltern für NDZ möchten wir Sie bitten, zu unterlassen. Ziel ist allein das gemeinsame Nachdenken über Lösungen und, dass die Kinder es dann probieren, beim nächsten Mal besser zu machen.

 

N wie Neue Autorität
„Vertrauen ist die Bereitschaft, das Risiko einzugehen,
‚dem anderen eine gute Absicht zu unterstellen.“ (Niklas Luhmann)
Seit einiger Zeit bereits beschäftigen wir uns am Grundschulverbund Ludgerus mit dem Konzept der Neuen Autorität und lassen uns nach und nach darin fortbilden. Es geht auf Haim Omer und Arist von Schlippe zurück. Es handelt sich um ein systemisches Konzept, das Präsenz und ein in jeder Hinsicht gewaltfreies Vorgehen zum Ziel hat und auf einer humanistischen sowie systemischen Grundhaltung fußt.
Bei der Entwicklung unseres Erziehungskonzepts unseres Leitbildes, der Definition unserer Werte, mit denen wir arbeiten wollen und der Neufassung unseres Schulprogramms dient es uns als roter Faden.
Unser Ziel ist es, diese wertschätzende und lösungsorientierte Grundhaltung so zu leben, dass wir alle in der ganzen Schulgemeinschaft (alle Kinder, alle Erwachsenen in der Schule und alle Eltern) davon profitieren.
„Ich bin da! Neugierig und interessiert
Ich bleibe da, auch wenn es schwierig wird!
Ich bleibe dabei nicht allein!“ (nach Haim Omer)

Wir sehen darin eine veränderte Haltung, die wir als sehr hilfreich ansehen für unsere Arbeit, für die Entwicklung der Kinder und für Sie als unsere Partner bei der Begleitung der Entwicklung der Kinder. Wichtige Stichworte sind: Respekt und Achtung, Gewaltfreiheit, Präsenz. Würde, Kooperation, Verantwortung für Beziehungsgestaltung, Vermittlung von Hoffnung und Unterstützung, Wachsame Sorge, Trennung von Verhalten, Person und Bedürfnissen in Wort und Tat, Transparenz über Vorgehensweisen, Schaffen sicherer Orte, Anerkennung, Gesten der Wiedergutmachung, Beharrlichkeit, Sich als Teil eines Unterstützersystems sehen und erleben können, Selbstreflexion, Schaffen und Erweitern von Möglichkeiten des Handelns, Partizipation, Öffentlichkeit, beharrlicher Widerstand gegen Verhaltensweisen, die Mitglieder der Schulgemeinschaft stören oder schaden,
Vertagen: „Schmiede das Eisen solange es kalt ist“
„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“ (Vaclav Havel)


N wie Niederländisch
Der GSV Ludgerus ist „Euregio Profilschule“, weshalb das Konzept des GSV Ludgerus vorsieht, dass ab dem 1. Schuljahr eine Wochenstunde Niederländisch fest im Stundenplan verankert ist. Dies geschieht in Form einer Mischung aus AG und Fach. Es gibt noch weder Bewertung, Noten noch Bemerkung. Lediglich die Teilnahme am Projekt wird im Rahmen der Zeugniskommentare vermerkt
„Spreek je buurtaal - Sprich deine Nachbarsprache“
Der Grundschulverbund Ludgerus nimmt seit September 2016 an dem Deutsch-Niederländischen Projekt „Spreek je buurtaal - Sprich deine Nachbarsprache“ teil. Schwerpunkt dieses Projekts ist ein qualitativ hochwertiger Nachbarsprachenunterricht (Deutsch oder Niederländisch) an Grundschulen im Euregio-Grenzgebiet. Dabei sind wir eine grenzüberschreitende Partnerschaft eingegangen und arbeiten mit unserem Projektpartner St. Liborius in Dinxperlo zusammen. Die unmittelbare Nähe zur deutsch-niederländischen Grenze ermöglicht eine unkomplizierte Begegnung mit der jeweils anderen Sprache und Kultur. Sowohl Schüler als auch Lehrkräfte eignen sich auf intensive Art und Weise Wissen über die Nachbarsprache und -kultur an. Hierzu sind Treffen der Schülerinnen und Schüler und auch der Lehrerinnen und Lehrer geplant.


N wie Noten
Noten werden erst ab dem 1. Halbjahr des dritten Schuljahres vergeben.
Wenn Sie mit Ihrem Kind seine Noten einordnen, nehmen Sie bitte die sprachlichen Bezeichnungen ruhig mal wörtlich:

1

sehr gut

4

ausreichend

2

gut

5

mangelhaft

3

befriedigend

6

ungenügend


Und bedenken Sie, was Ihr Kind – unabhängig von Schulnoten – alles für tolle Qualitäten hat, und warum Sie Ihr Kind so lieben, wie es ist.

N wie Notfallnummern
Bitte denken Sie daran, dass die Telefonnummern, unter denen wir Sie oder eine andere dem Kind vertraute Person in einer Notfallsituation (Erkrankung, Unfall des Kindes o.ä.) erreichen können, immer aktuell sein sollen. Wenn sich eine Telefonnummer ändert oder Sie z.B. den Arbeitgeber wechseln, reichen Sie uns bitte die neue Telefonnummer im Sekretariat ein. Sie können dies auch gerne telefonisch erledigen.



O

O wie Obst (Schulobst)
Unsere Schule nimmt am europäischen „Schulobstprogramm“ teil. Alle Schülerinnen und Schüler bekommen dienstags, mittwochs und freitags in der Frühstückspause eine kostenlose Extraportion Obst oder Gemüse. Das Programm kann nur so lange angeboten werden, wie die Eltern die Zubereitung des Obstes und Gemüses übernehmen.
Abwechslung ist wichtig, damit die Kinder die vielen leckeren Obst- und Gemüsesorten, gerade die regionalen, kennenlernen und ausprobieren.

O wie Obstdienst
Für die Zubereitung des Obstes brauchen wir die Eltern. Nur wenn Sie helfen, können die Kinder auch in Zukunft in den Frühstückspausen 3x pro Woche frisches Obst- und Gemüse bekommen. Damit die Arbeit möglichst gleichmäßig auf die Eltern aller Klassen verteilt wird, wird jeder Klasse rollierend ein Zeitraum von zwei Wochen zugeteilt. In diesen zwei Wochen werden für 6 morgendliche Termine ca. 2-3 Erwachsene gebraucht (Neben den Eltern dürfen auch Omas oder Opas, Tanten oder Onkels helfen) Die Eltern sollen die Verteilung des Obstdienstes selbst organisieren (z.B. am Elternabend).
Das angelieferte Obst muss morgens in der Zeit von ca. 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr für die Kinder zubereitet werden. Das bedeutet, dass das Obst in der Schulküche gewaschen, zerteilt, klassenweise portioniert und in die Klassenkisten verteilt werden muss. Helfen Sie bitte mit, da das Programm einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitserziehung unserer Kinder leistet.

ZEITRAUM TEILSTANDORT HAUPTSTANDORT
17.01.22 bis 28.01.22 1a 1c
31.01.22 bis 11.02.22 1b 1d
14.02.22 bis 25.02.22 2a 2d
28.02.22 bis 11.03.22 2b 2c
14.03.22 bis 25.03.22 4a 4c
28.03.22 bis 08.04.22 4b 3b
25.04.22 bis 06.05.22 3a 3c
09.05.22 bis 20.05.22 1a 1c
23.05.22 bis 03.06.22 1b 1d
06.06.22 bis 17.06.22 2a 2d


O wie OGS
Offene Ganztagsschule (OGS) in Verbindung mit „Verlässlicher Halbtagsschule“ (VHT)
Auf der Basis des pädagogischen Gesamtkonzepts unserer Schule mit dem Ziel der ganzheitlichen Erziehung der uns anvertrauten Kinder bieten wir die Möglichkeit, über den Rahmen des Regelunterrichts hinaus an einem erweiterten Angebot von Förderung und Betreuung teilzunehmen.

Das erweiterte Angebot von Förderung und Betreuung findet statt in zwei Organisationssträngen, die sich um den Regelunterricht gruppieren:
1)   In der „Verlässlichen Halbtagsschule“ werden die Schülerinnen und Schüler frühestens ab 07.30 Uhr bis zum Unterrichtsbeginn um 08.15 Uhr oder später sowie nach Schluss des Regelunterrichts bis längstens um 13.45 Uhr betreut.
2) In dem Angebot der „offenen Ganztagsschule“ können die Schülerinnen und Schüler die Betreuungszeiten von 07.30 Uhr bis zum Unterrichtsbeginn und nach Unterrichtsschluss bis um 16.30 Uhr nutzen.

Die fördernde Betreuung im Angebot unserer Schule ist mehr als Beaufsichtigung oder Verwahrung nach dem Regelunterricht. Sie bietet den Kindern abwechslungsreiche, altersgemäße und der Interessenslage entsprechende fördernde Beschäftigungsmöglichkeiten.
Als ein Beitrag zur sozialen Erziehung sollen die Kinder durch die Art der Betreuung den angemessenen Umgang miteinander unter gegenseitiger Hilfestellung und Rücksichtnahme erlernen.

Die Betreuungsarbeit wird von pädagogisch qualifizierten Mitarbeitern geleistet, die sich auf die alters- und interessensheterogenen Gruppen einstellen.
Zum Angebot der Ganztagsschule gehört die Teilnahme am gemeinsamen Mittagessen. Die Erfahrung einer regelmäßigen, warmen Mahlzeit in einer ansprechend gestalteten Umgebung und Atmosphäre fördert bei den Kindern die soziale Entwicklung.

Die Hausaufgabenbetreuung ist notwendiger Bestandteil des Ganztagsangebotes. Alle Kinder können dabei sorgfältig, mit erforderlicher Hilfestellung und mit Ergebniskontrolle ihre Hausaufgaben erledigen. Für auftretende Schwierigkeiten in einzelnen Lernbereichen können durch die regelmäßigen Kontakte zwischen Betreuungspersonal und Lehrerinnen individuelle Förderungen anberaumt oder vermittelt werden.

P

P wie Patronatsfest
Anlässlich des Namenstages des Heiligen Ludgerus als Namensgeber unseres Grundschulverbundes feiern wir am 26. März jeden Jahres das Schulpatronatsfest. An diesem Tag erfahren die Kinder etwas über das Leben und Wirken des heiligen Ludgerus, es gibt ein gemeinsames Frühstück und weitere Aktivitäten

 

P wie Pädagogischer Ganztag
Wir als Schul-Team wollen uns weiterentwickeln, wozu es sinnvoll sein kann, einen gesamten Tag gemeinsam an einem oder mehreren wichtigen Themen zu arbeiten, sich auszutauschen und weitere Schritte zu planen. Dazu können Schulen im Rahmen der Fortbildung „Pädagogische Tage“ für das gesamte Kollegium einplanen. Inhaltlich handelt es sich um Fortbildungsmaßnahmen, die der Weiterentwicklung der Schule dienen und deren Durchführung die Teilnahme des gesamten Kollegiums erfordern.
Voraussetzung für die Durchführung solcher ganztägigen Pädagogischen Tage ist eine langfristig angelegte Vorabinformation der Elternschaft. Für die Schülerinnen und Schüler ist der „freie“ Tag ein Studientag, an dem von der Schule gestellte und vorbereitete Aufgaben bearbeitet werden.

P wie Partnerschule
In unserem Schulprogramm führen wir als einen Schwerpunkt unseres Schullebens das interkulturelle Lernen und das Nachbarsprachenlernen auf. Seit 1992 pflegen wir Partnerschaften mit Schulen in den Niederlanden. Aktuell haben wir zwei Partnerschulen in Dinxperlo. Fester Bestandteil dieser Partnerschaft sind z.B. jährliche gegenseitige Besuche von 1-2 Jahrgängen in der Partnerschule mit gemeinsamen Unternehmungen. Jedes Jahr an besuchen uns im November einige Kinder der Schule IKC de Bosmark. Wir bieten den Kindern vormittags unterschiedliche Aktivitäten an, In den letzten Jahren waren wir beispielsweise gemeinsam im Backhaus backen, Tennis spielen, in der Soccerhalle oder beim Bouldern Im Gegenzug besuchen einige Kinder unserer Schule im Frühjahr diese Partnerschule in Dinxperlo. Hier steht vormittags z.B. der Besuch eines Outdoor-Sportzentrums auf dem Programm.

P wie Paten
Die Kinder unserer 4. Klassen  stehen seit vielen Jahren den Erstklässlern in ihrer Zeit der Eingewöhnung bei. Jeder Erstklässler bekommt einen Paten aus der 4. Klasse, mit dem er bereits am Kennenlernnachmittag vor den Sommerferien Bekanntschaft macht. Später begleiten die Paten die Erstklässler bei.

 

P wie Prävention

Durch verschiedene Projekte, an denen alle Kinder am Grundschulverbund in ihren Schulleben einmal teilnehmen, damit sie sich dadurch gut schützen können.
Neben dem Angebot für die Kinder gibt es auch ein begleitendes Angebot für die Eltern in Form von zwei Elternabenden zu den Themen „Kindliche Sexualität“ und „Prävention von Übergriffen & Missbrauch“.

Diese Projekte und Veranstaltungen im Bereich der Prävention haben wir seit dem letzten Schuljahr fest verankert. Sie werden durchgeführt von kompetenten externen Partnern wie der tpw > Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück und dem sexualpädagogischen Team der PariSozial gGmbH.
Sie machen die Kinder stark, sensibilisieren sie für die eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Grenzen und die der anderen. So möchten wir dafür sorgen, dass die Schule für die Kinder ein sicherer Ort ist, an dem sie sich wohlfühlen können.

Möglich gemacht werden diese Projekte durch die Finanzierung durch den Förderverein des GSV Ludgerus und den Kinderschutzbund Bocholt e.V. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.


alle Klassen 2

Theaterstück: „Die große Nein-Tonne“ der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück

alle Klassen 3

3-teiliges Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück

alle Klassen 4

Zusätzlich zur normalen Unterrichtsreihe Sexualität und Entstehung eines Kindes wird jeweils ein 1-tägiges Projekt durchgeführt, bei dem zwei Sexualpädagogen des Parisozial Westmünsterland in die Klasse kommen und ohne die Klassenlehrkraft Fragen rund um das Thema Sexualität mit den Kindern besprechen.

Eltern

Elternabend zum Thema „Kindliche Sexualität“
mit den Parisozial Sexualpädagogen

Eltern

Elternabend zum Thema
„Prävention von sexuellem Missbrauch“
mit den Parisozial Sexualpädagogen

 

P wie  Punktejäger
Um allen Kindern die Gelegenheit zu geben, etwas Positives für die Klassengemeinschaft zu bewirken, arbeiten alle Klassen mit dem Punktejäger-System: Jeweils 3 Kinder bekommen ein individuelles Wochen-Ziel, das für sie herausfordernd aber machbar ist.
Durch die Punkte können sie für die ganze Klasse etwas Schönes erarbeiten (z.B. längere Pause, kleines Spiel etc.)

Q

Q wie Quatsch
Machen wir immer mal wieder zur Auflockerung. Die Konzentrationsfähigkeit der Kinder ist in den ersten Klassen noch auf eine kurze Zeit begrenzt. Deshalb ist es wichtig, in den Rhythmus des Vormittags neben Arbeits- und Konzentrations-phasen auch Entspannungsphasen einzubauen.

R

R wie Radfahrausbildung
In der Grundschulzeit erhalten die Schüler unter Mitwirkung der Verkehrswacht Borken und deren Jugendverkehrsschule eine Ausbildung als Radfahrer. Diese findet zunächst im Schonraum (Schulhof), später aber auch im Realverkehr statt. Ihr Kind ist auf ein verkehrssicheres Fahrrad angewiesen, um an dieser Ausbildung teilnehmen zu können. Sie schließt in der 4. Klasse mit einer Prüfung in Theorie
und Praxis ab. Bei der Durchführung der Radfahrausbildung im realen Verkehr in der 4. Klasse sind wir auf die Mithilfe der Eltern angewiesen. Außerdem bitten wir Sie, Ihr Kind zu dessen eigener Sicherheit mit einem Schutzhelm auszurüsten.


Rechenstörungen (Dyskalkulie)
In Nordrhein-Westfalen gibt es keine Regelung - ähnlich wie für Kinder, die beim Erlernen des Lesens und Schreibens Schwierigkeiten haben - für Kinder mit Rechenstörungen.
Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland (KMK) hat mit Beschluss vom 15.11.2007 die "Grundsätze zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben" vom 04.12.2003 neu gefasst.
Dabei wurden Entwicklungen und Entscheidungen auch zur Themenstellung "Rechenstörungen" in den Grundsätzen berücksichtigt, so dass diese seit Anfang Januar 2008 in einer fortgeschriebenen Fassung der "Grundsätze zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben oder im Rechnen" auf der Internetseite der KMK veröffentlicht sind. Sie finden diese Grundsätze unter: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2003/2003_12_04-Lese-Rechtschreibschwaeche.pdf

Unabhängig davon hat jede Schule gemäß Paragraph 1 des Schulgesetzes den Auftrag, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern - unabhängig von den möglichen Lernschwierigkeiten, die ein Kind zeigt. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche mit Rechenstörungen.

Goldene Regel:
Ich behandle meine Mitmenschen so, wie ich auch von anderen Menschen behandelt werden möchte
.

R wie Regeln – unsere gemeinsamen Regeln
Unsere Regeln für ein gutes Miteinander am Grundschulverbund

  1. Ich bin freundlich und hilfsbereit.
  2. Ich bleibe fair und respektvoll, auch wenn es Streit gibt.
  3. Sobald jemand über meine Grenzen geht, sage ich laut Stopp.
    Stopp heißt Stopp! Ich achte auf meine eigenen Grenzen und die der anderen
  4. Wir hören einander zu.
  5. Ich zeige leise auf, wenn ich etwas sagen möchte.
  6. Ich warte geduldig bis ich aufgerufen werde.
  7. Ich arbeite ruhig (in Flüsterlautstärke).
  8. Wir sind ein Lern-Team.
    Ich trage dazu bei, dass ich und alle anderen Kinder gut lernen können und sich wohl fühlen.
  9. Ich gehe sorgfältig mit Material um und sorge dafür, dass es in gutem Zustand bleibt.
    (Hefte, Bücher, Stifte, Pausen- und OGS-Spielsachen, Tische, Stühle, Sportmaterial)
  10. Ich bleibe während der Schulzeit auf dem Schulgelände.
    Zu den Fahrrädern gehe ich nur vor Schulbeginn und nach Schulende.

Mit den Kindern wird im Verlauf des ersten Schuljahres erarbeitet, was wir genau mit diesen Regeln meinen. Es ist uns wichtig, dass diese Regeln für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft gelten und jeder weiß, wie wir uns im Alltag ihnen gemäß verhalten können, damit es alles in der Schule gut gehen kann. Dies zu vermitteln ist eine Aufgabe, die Erwachsene und Kinder die gesamte Grundschulzeit begleiten wird.

R wie Religionsunterricht
Der Religionsunterricht wird am GSV Ludgerus  konfessionell – kooperativ erteilt, d.h., Kinder evangelischer und katholischer Religion werden gemeinsam unterrichtet - es nehmen also alle Kinder der Klasse egal welcher Konfession und Religion an unserem Religionsunterricht teil. Die Regelung gilt für die Jahrgänge eins bis vier. Der Fokus des kooperativ-konfessionellen Religionsunterrichts liegt darauf, die Gemeinsamkeiten der Konfessionen zu erkennen und zu stärken.
Damit der Unterricht mit einer möglichst vertrauensvollen Beziehung stattfinden kann, wechseln die Lehrer immer erst nach einem kompletten Schuljahr. Im ersten und dritten Schuljahr wird der Unterricht von einer katholischen Lehrkraft und im zweiten und vierten Schuljahr von einer evangelischen Lehrkraft erteilt. Die behandelten Themen wurden aufeinander abgestimmt, so dass eher katholische Themen im ersten oder dritten Schuljahr besprochen werden und z.B. die Reformation im vierten Schuljahr. Die genaue Themenverteilung steht im schulinternen Arbeitsplan. Jedes Thema wird, wenn möglich, von der evangelischen und katholischen Seite betrachtet und die Unterschiede werden besprochen.
Durch den verpflichtenden Fachlehrerwechsel ist gewährleistet, dass Schülerinnen und Schüler beide konfessionellen Perspektiven kennenlernen.
Es besteht auch die Möglichkeit, sich vom Religionsunterricht befreien zu lassen.

S

S wie Schrift
Am GSV Ludgerus lernen die Kinder die SAS – die Schulausgangsschrift als verbundene Schrift. Aus verschiedenen Gründen kann es dazu bei einzelnen Kindern Ausnahmen geben. In den höheren Jahrgängen gibt es einen fließenden Übergang zu eigenen Handschriften der Kinder.


S wie Schoolfox > siehe auch K wie  Kommunikation mit den Eltern
Um eine gute, zielgerichtete und sichere Kommunikation zwischen Schule und Eltern zu ermöglichen, hat sich der GSV Ludgerus dafür entschieden, allen Eltern einen Zugang zu Schoolfox zu ermöglichen. Es handelt sich um eine geprüfte App, die man auf dem Smartphone oder auf dem Computer installieren kann. Die Daten werden verschlüsselt und sicher kommuniziert. Bei schoolfox haben Sie als Eltern die Möglichkeit, den Lehrern Nachrichten zukommen zu lassen oder Fragen zu klären. Sie können auf diesem Weg auch ihr Kind krankmelden. Sowohl Sie als auch die Lehrer können selbst bestimmen, wann sie die Nachrichten bearbeiten. Die Lehrer schauen regelmäßig in ihren Account, um wichtige Anliegen zeitnah mit Ihnen zu klären. Klassen- und Schulleitung können Ihnen Elternpost auf diesem Weg zeitnah zukommen lassen und sehen, ob diese bei Ihnen angekommen ist.
So können whatsapp Klassengruppen ruhigen Gewissens ersetzt werden und die Flut der Nachrichten, die sonst oft in solchen Gruppen ausgetauscht wird – selbst wenn sie einen selbst und das eigene Kind nicht betreffen, wird durch eine gezielte Kommunikation mit der Schule ersetzt.
Dieser digitale Kommunikationsweg schont zudem Ressourcen, indem weniger Papier und Toner verbraucht werden.

S wie Schuleingangsphase
Mit der Einschulung in die Grundschule besuchen alle schulpflichtigen Kinder die Schuleingangsphase. In der Schuleingangsphase lernen sie gemeinsam bis zur Versetzung in die Klasse 3. Je nach individuellem Leistungs- und Entwicklungsstand der Kinder kann die Schuleingangsphase in einem Jahr, in zwei oder drei Jahren durchlaufen werden.
Ziel der Schuleingangsphase ist es, alle schulpflichtigen Kinder eines Jahrgangs in die Grundschule aufzunehmen und sie dem Grad ihrer Schulfähigkeit entsprechend individuell zu fördern. Leitgedanke ist, dass nicht das Kind schulfähig sein muss, sondern die Schule kindfähig. Schulfähigkeit wird daher als Entwicklungsaufgabe der Grundschule verstanden. Indem die Eltern gezielt über mögliche vorschulische Förderangebote informiert werden, sollen frühzeitig Lernchancen für alle Kinder eröffnet werden.


S wie Schulkonferenz  (siehe auch > Elternmitwirkung)
Die Schulkonferenz ist das oberste Mitwirkungsgremium der Schule. Ihr gehören die gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Lehrkräfte und der Eltern sowie die Schulleiterin oder der Schulleiter an. Die Schulkonferenz entscheidet über eine Vielzahl schulischer Angelegenheiten. Hierzu gehören die Organisationsform der Schuleingangsphase und die Wahl der Schulleiterin oder des Schulleiters

S wie Schulleitung
Unsere Schulleitung ist Frau Sabine Brömmling. Sie können sie wechselweise – am besten nach Vereinbarung - an beiden Standorten antreffen.


S wie Schulprogramm
Das Schulprogramm ist das grundlegende Konzept der pädagogischen Zielvorstellungen und der Entwicklungsplanung einer Schule. Es konkretisiert die verbindlichen Vorgaben und Freiräume im Hinblick auf die spezifischen Bedingungen vor Ort. Es bestimmt Ziele und Handlungskonzepte für die Weiterentwicklung der schulischen Arbeit und legt Formen und Verfahren der Überprüfung der schulischen Arbeit insbesondere hinsichtlich ihrer Ergebnisse fest.


S wie Schulsozialarbeit
„Die Schule sollte stets danach trachten, dass der junge Mensch sie als harmonische Persönlichkeit verlässt, nicht als Spezialist.“  Albert Einstein
Drei Schulsozialarbeiterinnen teilen sich 1,5 Stellen an den beiden Standorten des GSV Ludgerus. Sie sind Ansprechpartner für Kinder, Lehrer und Eltern bei allen sozialen Themen. In der Regel suchen die in der Schule tätigen Erwachsenen dazu den Austausch miteinander, um die Kinder gut von allen Seiten zu unterstützen. Auf Wunsch besteht eine Schweigepflicht, sodass alle, die bei den Schulsozialarbeiterinnen Rat und Unterstützung suchen, einen geschützten Raum haben, um nach Lösungen zu suchen.
Schwerpunkt der Arbeit ist die Unterstützung von Schülern bei schulischen, emotionalen und häuslichen Problemen.  Dabei soll es das Ziel sein, Benachteiligungen abzubauen und Ressourcen aufzubauen. Die Schüler sollen eine Unterstützung bei der Reifung ihrer Persönlichkeit erhalten und in ihrer sozialen Kompetenz gefördert werden.
Soziale Kompetenz beinhaltet die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, mit Gefühlen und Regeln, den Umgang mit Anderen, das Erlernen von Konfliktlösestrategien, von geeigneter Kommunikation und der Wahrnehmung der eigenen Grenzen und der Grenzen anderer. In Beratungsgesprächen soll gemeinsam eine individuelle Problemlösung gefunden werden und sich damit dem Schüler eine positive Perspektive erschließen. Eine kontinuierliche Elternarbeit in Form von Elterngesprächen und eventuellen Hausbesuchen ist für das Gelingen der Hilfe häufig hilfreich und erforderlich. Daher werden Eltern, in Absprache mit den Schülern, in den Beratungsprozess miteingebunden. Natürlich können auch die Eltern ihrerseits gerne bei Erziehungsfragen oder anderen familiären Schwierigkeiten mit ihrem Kind die Beratung in Anspruch nehmen. Eine Kooperation und Weitervermittlung an externe Beratungsstellen und Hilfeinstanzen (SPZ, Schulpsychologen, Therapeuten, Jugendamt, offene Kinder-und Jugendtreffs) wird, wenn gewünscht, unterstützt.
Die Kontaktdaten der Schulsozialarbeiter finden Sie auf unserer Homepage.
Hilfe bei der Konfliktbewältigung im Schulalltag:
Bei Konflikten im Schulalltag zwischen Schülern, Schüler-Lehrer/innen und Lehrer/innen-Eltern wird Vermittlung und Unterstützung angeboten. Schüler lernen durch die Art der Schlichtung die Sicht des anderen einzunehmen, einvernehmliche Lösungen zu finden und friedliche anstatt gewaltvolle Bewältigungsmechanismen im Streitfall einzusetzen. Diese Form der Streitschlichtung dient zugleich der Gewaltprävention und der Förderung sozialer Kompetenzen.
„Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.“
Mahatma Gandhi

S wie Sprache (die gesprochene und die gedachte)
Woran denken Sie, wenn jemand Ihnen sagt:  „Denken Sie bitte nicht an den grünen Pinguin!“
Die allermeisten Menschen sehen vor ihrem inneren Auge daraufhin ein Bild von einem grünen Pinguin. Dafür gibt es zwei Gründe:

  1. Das Gehirn denkt gern in Bildern oder „bewegten Bildern / inneren Filmen“
  2. 80-90% unserer Kommunikation wird unbewusst verarbeitet. Obwohl wir ja eigentlich wissen, was „nicht“ bedeutet, fällt es dem Gehirn dann schwer, das Wort „nicht“ richtig zu verarbeiten. Das Gehirn streicht das „nicht“ und der Rest des Bildes bleibt. Deshalb sehen wir das Bild vom grünen Pinguin vor unserem inneren Auge.

Aus diesem Grund versuchen wir, an der Schule darauf zu achten, alles, was wir möchten, ohne das Wort „nicht“ zu sagen.
Das ist oft eine echte Herausforderung. Vielleicht können wir Sie ja ermuntern, mitzumachen. Es ist für alle Menschen hilfreich, die eigene Sprache so umzustellen, dass wir mehr darüber nachdenken und das sagen, was wir wollen und brauchen, anstatt zu sagen, was wir nicht wollen.
Lehrer versuchen statt „Quatsch nicht“ oder „Hör auf, zu quatschen!“ zu sagen: „Sei bitte leise“ oder „Schweige bitte!“ Probieren Sie es mal aus: Wie können Sie etwas, das sie häufig zuhause mit „nicht sagen, anders formulieren?
Formulierungen wie: „Hör auf zu …“ oder „Lass …. das“ führen auch zu den Bildern, die wir vermeiden wollen. Sie sehen, es ist gar nicht so einfach, aber es lohnt sich!


Schul-Team des GSV Ludgerus
Am GSV Ludgerus arbeiten 50 erwachsene Menschen, die Ihr Kind im Rahmen von Schule begleiten und es in seiner Entwicklung begleiten.
Wer das alles ist, können Sie hier nachlesen:


S wie Schulweg

Wir empfehlen Ihnen, den Schulweg zu Fuß mit Ihrem Kind einzuüben. Nach einiger Zeit sollte das Kind den Weg allein, noch besser gemeinsam mit anderen Schulkindern gehen. Das fördert nicht nur die Selbständigkeit Ihres Kindes, sondern ist auch umweltfreundlich. Müssen Sie Ihr Kind mit dem Auto bringen, halten Sie zur Sicherheit der anderen Kinder bitte nur in den dafür gekennzeichneten Bereichen (siehe auch „Anfahrt“, „Parken“).

S wie Schwimmen
Am GSV haben alle Kinder ab der zweiten Klasse jeweils ein Schulhalbjahr lang 2 Wochenstunden Schwimmen. Dazu werden sie mit dem Bus und zusätzlichen Begleitpersonen zum Fildekenbad gefahren.
Kinder bewegen sich gerne im Wasser. Schwimmen zu können stärkt das Selbstwertgefühl, hat gesundheitsfördernde und sogar lebensrettende Bedeutung. Der Schulsport unterstützt die Kinder beim Entdecken der Bewegungsvielfalt im Wasser sowie beim Erlernen des Schwimmens, Tauchens und Springens.

S wie Sekretariat
Unsere Sekretärinnen sind

  • am Hauptstandort Frau Lennartz – Telefon 02871-40366
    zu erreichen Montag, Dienstag, ,Donnerstag & Freitag von 07:45h bis 12:15h
  • am Teilstandort Frau Große-Bölting – Telefon 02871-40368
    zu erreichen Montag bis Donnerstag von 07:45h bis 11:30h

 

S wie Sexualerziehung
Aus Jungen und Mädchen werden einmal Männer und Frauen. Lehrerinnen und Lehrer beziehen deshalb Themen zur Sexualerziehung in den Unterricht ein. Sie beantworten Fragen und geben Hilfen, wie Jungen und Mädchen unverkrampft miteinander umgehen können. Welche Themen im Unterricht behandelt werden und wie dies geschieht, hängt vom Alter der Kinder ab. Die Lehrkräfte informieren darüber rechtzeitig in der Klassenpflegschaft und stimmen die für den Unterricht vorgesehenen Materialien und Medien mit Ihnen als Eltern ab.

S wie Snoezelen
Wenn es nicht gerade Covid-bedingte Einschränkungen gibt, können wir Dank der Unterstützung durch Frau Sackers und Frau Niehaus von LIA Bocholt den Kindern am HSO im dortigen Snoezelraum 1x pro Woche eine Entspannungsstunde anbieten. Wechselnd dürfen Kinder verschiedener Klassen sich über den Ausflug in den Snoezelraum freuen. Manchmal brauchen Kinder aus verschiedenen Gründen eine Auszeit und Ruhe oder die Möglichkeit, einfach mal mit jemand zu sprechen. Im Snoezelraum gibt es eine Wassersäule mit Blubberblasen und Lichteffekten und ein geheiztes Wasserbett. Außerdem ist auch der Rest des Raumes ausgepolstert. Wenn wir dann mal umziehen, wird sicher auch der Snoezelraum mit uns „ziehen“, um dann für alle Kinder zur Verfügung zu stehen.
 

S wie Sonderpädagogen

Alle Schüler haben Anspruch auf individuelle Förderung. Diese wird durch differenzierte Maßnahmen gewährleistet. Neben den Klassen- und Fachlehrern gibt es Sonderpädagogen am Grundschulverbund Ludgerus, die diese Aufgabe mit übernehmen. Eine frühzeitige Diagnostik und präventive Maßnahmen (zum Teil schon vor Schulbeginn) haben das Ziel der Vermeidung von Lernstörungen. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden je nach Unterstützungsbedarf zielgleich oder zieldifferent im Gemeinsamen Lernen unterrichtet. Hierbei kooperieren die Sonderpädagogen und die Klassenlehrer sehr eng. Bei der Umsetzung der sonderpädagogischen Förderung gilt das Prinzip „So viel gemeinsames Lernen wie möglich, soviel individuelles Lernen wie nötig“. In diesem Zusammenhang gibt es neben den Teamteaching-Stunden immer auch Stunden in Kleinstgruppen, um Förderziele zu erarbeiten, einzuüben oder zu vertiefen. Ein eigens dafür eingerichteter Förderraum (an beiden Standorten) bietet hierzu auch räumlich einen angemessenen Rahmen.
Nähere Informationen und detaillierte Angaben zum Teamteaching, zur pädagogischen Umsetzung sowie rechtlichen Vorgaben sind im Inklusionskonzept der Schule hinterlegt.


S wie Sonderpädagogische Förderschwerpunkte
Wir sind eine Schule des Gemeinsamen Lernens. Das bedeutet, dass beim Gemeinsamen Lernen (GL) am GSV Ludgerus Schüler und Schülerinnen mit verschiedenen Förderschwerpunkten gemeinsam mit Kindern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf unterrichtet werden.
Schwerpunkte der sonderpädagogischen Förderung sind:
Emotionale und soziale Entwicklung (ESE), Sprache (SQ), Lernen (LE), Geistige Entwicklung (GG) und Körperliche und motorische Entwicklung (KM).
Auch im Schwerpunkt Hören und Kommunikation (HK) werden zur Zeit Kinder bei uns beschult. In dem Schwerpunkt Sehen (SE) haben wir aktuell keine Schüler.

S wie Sozialpädagogische Fachkraft
Unsere sozialpädagogische Fachkraft Elena Büsken arbeitet am GSV mit Schülerinnen und Schülern der Schuleingangsphase – also dem 1. und 2. Schuljahr. Als Diplom-Sozialpädagogin steht sie in engem Austausch mit den Lehrkräften der jeweiligen Klassen, der Schulsozialarbeit und den Mitarbeiter/innen der OGS. Sie unterstützt die Kinder, in der Schule „anzukommen“, alles Neues kennenzulernen und das Lernen zu lernen.
Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt dabei in der intensiven Förderung von Kindern mit schulischen, entwicklungsbedingten oder familiären Problemlagen z.B. in Form von der Arbeit in Kleingruppen, teils individuell oder als Doppelbesetzung im normalen Unterricht.
Inhalte und Aufgaben sind beispielsweise:  die Mitwirkung bei der Ermittlung der Lernausgangslagen, Förderdiagnostik und Förderplanung in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften, Planung und Durchführung gezielter Fördermaßnahmen, Förderung in den Bereichen Motorik, Feinmotorik, Ausdauer, Konzentration, Wahrnehmung, Sprache, mathematische Grundlagen, soziale und emotionale Kompetenzen, Unterrichtsbegleitung mit dem Ziel der Unterstützung und Stabilisierung der Kinder im Klassenverband sowie Elterninformation und –beratung

S wie Spielzeug
Da in der Schule genügend Spielsachen vorhanden sind, dürfen die Kinder keine von zu Hause mitbringen

S wie Sportunterricht
Kinder wollen laufen, springen, klettern, spielen und stets aufs Neue ihre Geschicklichkeit und ihre Kräfte erproben. Der Sportunterricht knüpft an diesen ausgeprägten Bewegungsdrang und die Spielfreude der Kinder an. Schwerpunkte des Sportunterrichts sind die Entwicklung des Bewegungsvermögens und die Hinführung zum gemeinsamen Spiel. Dabei soll der Sportunterricht allen Kindern Freude machen.
Für den Sportunterricht benötigt ihr Kind angemessene Sportkleidung und Sportschuhe. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind diese Sachen am Tag des Sportunterrichts in der Schule dabei hat und diese regelmäßig zum Waschen wieder mit nach Hause nimmt. Schmuck sollte am Tag des Sportunterrichts zuhause bleiben. Kinder mit längeren Haaren, sollen bitte ihre Haare mit entsprechenden Zopfgummis zusammenbinden.
Wenn ihr Kind aus Gründen einer Verletzung nicht am Sportunterricht teilnehmen kann, nimmt es entweder in der parallelen Lerngruppe am Unterricht teil oder geht mit seiner Klasse mit in die Sporthalle.

T

T wie Tornister
Damit die Tornister nicht zu schwer werden, können die Kinder Bücher und Hefte im Klassenraum lassen, soweit sie sie nicht für die Hausaufgaben benötigen. Bitte leiten Sie Ihr Kind an, den Ranzen regelmäßig selbst zu packen und Verantwortung für den Inhalt zu übernehmen.

U

U wie Unfallmeldung
Hoffentlich absolviert Ihr Kind den Schulweg stets sicher  Sollte es dennoch so sein, dass ihr Kind auf dem Schulweg verletzt wird oder verunfallt und Sie müssen einen Arzt aufsuchen, bitten wir Sie, uns dies unverzüglich mitzuteilen. Es muss dann ein so genannter Unfallbericht aufgenommen werden, denn Ihr Kind ist im Schulgebäude, auf dem Schulgelände und auf dem Schulweg bei der Unfallkasse („GUV – Gemeindeunfallverband“) versichert.
Besonders bei einem Schulunfall ist es wichtig, dass wir Sie möglichst schnell telefonisch (Festnetz und auch mobil) erreichen können.
Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an die Klassenlehrerin, den Klassenlehrer oder unsere Sekretärin.

V

V wie Verkehrs- und Mobilitätserziehung
Mit dem Beginn der Schulzeit vergrößert sich die Mobilität der Kinder. Sie verlassen den nahen Umkreis der elterlichen Wohnung und sind nicht nur als Mitfahrende in Autos oder in Bussen und Bahnen unterwegs. Sie nehmen auch aktiv am Verkehr teil: zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad, auf Inlinern oder dem Skateboard. Die Verkehrs- und Mobilitätserziehung fördert deshalb das Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen der jungen Verkehrsteilnehmer. Außerdem wird ein situationsbezogenes und vorausschauendes Verhalten trainiert. Übungsmöglichkeiten ergeben sich zum Beispiel durch das Schulweg- und Radfahrtraining. Die Schule arbeitet dabei eng mit den Eltern und der Polizei zusammen. Bereits in der Grundschule beginnen die Kinder, sich mit Fragen der Umweltbelastung durch den Verkehr auseinander zu setzen.
Die Kinder sollten nur in der ersten Zeit zur Schule gebracht werden. Üben Sie mit Ihrem Kind den Schulweg und besprechen Sie Verhalten an Gefahrenstellen. Bitte besprechen Sie auch mit Ihrem Kind, wie es sich verhalten soll, wenn es den Bus verpasst hat. Überlegen Sie, mit wem Ihr Kind zusammen zur Schule gehen könnte – sobald wie möglich sollte es den Weg alleine/mit Freunden gehen


V wie Verkehrserziehung. Hand in Hand arbeiten – Eltern helfen mit! Verkehrserziehung fängt nicht erst in der Schule an. Kinder lernen zuerst von ihren Eltern, wie man sich sicher im Straßenverkehr verhält. Darum finden Sie Tipps zur praktischen Verkehrserziehung hier noch einmal übersichtlich zusammengestellt. Üben Sie mit Ihrem Kind den Schulweg. Machen Sie Ihr Kind auf besondere Gefahrenstellen aufmerksam, und erklären Sie, wie diese sicher umgangen werden können. Für Schulstarter sind die ersten Busfahrten ohne Eltern aufregend. Fahren Sie deshalb vorher mit Ihrem Kind zusammen Bus. Üben Sie dabei gemeinsam, wie man sich im Omnibus richtig und sicher verhält.  Nehmen Sie sich Zeit für den Weg zur Haltestelle und üben Sie gemeinsam das Warten: Was kann man Interessantes tun, ohne herumzutoben? Erklären Sie Ihren Kindern, den Sicherheitsabstand zum Bordstein. Er sollte ca. 1 Meter betragen. Zeigen Sie Ihrem Kind, wo es sicher stehen oder sitzen kann. Wenn der Schulbus angekommen ist, wollen die Kinder möglichst schnell zur Schule bzw. wieder nach Hause. Üben Sie daher mit Ihrem Kind, dass es zur eigenen Sicherheit nach dem Aussteigen warten muss und erst dann über die Straße geht, wenn der Bus abgefahren ist und kein Fahrzeug mehr kommt. Schicken Sie ihr Kind morgens rechtzeitig zum Schulbus, Erklären Sie ihm, dass es besser ist, einmal den Bus zu verpassen, als dem Bus nach- bzw. entgegenzulaufen. Zu guter Letzt noch eine Bitte an Eltern, die mit dem Auto unterwegs sind: Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, achten Sie bitte immer darauf, nicht an den Haltestellen zu parken. Es ist sehr wichtig an den Bushaltestellen besonders vorsichtig und langsam zu fahren. Hat ein Bus bei der Anfahrt zur Haltestelle das Warnblinklicht eingeschaltet, schreibt die Straßenverkehrsordnung ein Überholverbot vor, bis der Bus steht! Danach ist ein Überholen im Schritttempo erlaubt. Auch der Gegenverkehr muss langsam fahren. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein empfindliches Bußgeld.

V wie Versetzung
In der Grundschule bezieht sich der Begriff „Versetzung“  auf die Übergänge in die Klassen 3, 4 und 5. Ein Kind wird versetzt, wenn in allen Fächern mindestens ausreichende Leistungen erbracht wurden. Eine Versetzung kann auch erfolgen, wenn aufgrund der Gesamtentwicklung zu erwarten ist, dass in der nächst höheren Klasse eine hinreichende Förderung und eine erfolgreiche Mitarbeit möglich sind.
Bezüglich der Klassen 1 und 2 schauen Sie bitte unter dem Begriff à Schuleingangsphase

V wie Vertretungsunterricht
Vertretungsunterricht findet statt, wenn die eigentliche Lehrkraft den Unterricht nicht erteilen kann, in der Regel ist das bei einer Arbeitsunfähigkeit infolge einer Erkrankung der Fall. Für Vertretungssituationen haben die Schulen Konzepte entwickelt, die den Ausfall zunächst auf der Ebene der einzelnen Schule kompensiert. In den Fällen, in denen dies nicht möglich ist, können die Grundschulen beim zuständigen Schulamt Lehrkräfte aus der Vertretungsreserve anfordern.

Vergleichsarbeiten (VERA)
Alle Schülerinnen und Schüler nehmen im zweiten Halbjahr der Klasse 3 an zentralen Lernstandserhebungen (Vergleichsarbeiten) teil. Diese Vergleichsarbeiten - kurz VERA genannt - werden in der Grundschule in den Fächern Deutsch und Mathematik geschrieben. Lernstandserhebungen überprüfen Standards und ermitteln, welche Lernergebnisse Schülerinnen und Schüler erreichen. Sie sind vorrangig zur Einschätzung von Lerngruppen entwickelt, ermöglichen aber auch eine Information über den erreichten Lernstand einzelner Kinder. Sie zeigen, welche Stärken und Schwächen die Schülerinnen und Schüler in bestimmten Bereichen eines Faches haben und geben den Lehrkräften wertvolle Hinweise für den Lern- und Förderbedarf der Kinder.  

V wie VHT = Verlässliche Halbtagsschule > siehe OGS

W

W wie Weihnachtströdel
Der Weihnachtströdel findet an unserer Schule in jedem Jahr im Dezember statt. Die Kinder und Sie als Familien können Dinge, die Sie aussortiert haben, die aber noch in einem guten Zustand sind uns als (Weihnachts-)Geschenke dienen könnten mit in die Schule bringen. Diese werden dann in einem Raum zusammengetragen und präsentiert. Die Kinder der Schule gehen dann klassenweise zum Weihnachtströdel und können die Sachen dort für einen Betrag zwischen 50 Cent und 3 Euro kaufen. Der Erlös kommt zur Hälfte dem Förderverein und zur Hälfte dem Ewaldi Children Education Fund zugute. Das Projekt der Kirchengemeinde St. Josef in Bocholt engagiert sich seit dem Jahr 2003 für Kinder aus benachteiligten Familien, die von Aids, Krieg und Hunger betroffen sind. Konkret wird Hilfe in Form von 3 Mahlzeiten am Tag, Schlafplätzen, Bildung, sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung gewährt. Es geht darum Perspektiven zu ermöglichen durch Unterricht in kleinen Klassen, Tanzprojekte zur Traumabewältigung und auch Begleitung der Berufsausbildung. Auch das Wiederentdecken der Kindheit durch das Erleben von Sport, Spiel und Tanz in der Gemeinschaft mit anderen Kindern ist eines der Ziele.
Der GSV Ludgerus unterstützt dieses Projekt durch das Engagement von unserer Lehrkraft Ulrike Bösing schon viele Jahre. Wir hoffen, dass auch Sie etwas zu dieser wunderbaren Hilfe beitragen werden.

https://www.uganda-ewaldi.de/

W wie Wertsachen
Bitte geben Sie Ihrem Kind keine Wertsachen mit in die Schule - für verloren gegangene Wertsachen übernimmt die Schule keine Haftung!  Sollte Ihr Kind einmal Geld mit in die Schule nehmen müssen, benutzen Sie bitte einen in die Postmappe gelegten Briefumschlag
Für Schäden unter 25 € wird grundsätzlich kein Ersatz geleistet. Bei Diebstählen ist unverzüglich - spätestens nach 4 Tagen - eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Schülereigentum, das von den Schülern/Schülerinnen vergessen, verloren oder liegengelassen wurde, ist nicht versichert. Für Wertsachen wie Schmuck, Bargeld, Papiere, Urkunden u.a. wird kein Ersatz geleistet. Fahrräder müssen auf jeden Fall abgeschlossen werden!

X

X wie  Xylophon
werden mit den Kindern von unserem Musiklehrer Herrn Voelkner zum Klingen gebracht.

Y

Y wie ?
das Yak – Es lebt v.a. im Himalaya.

Z

Z wie Zeugnisse
Die Kinder des 1. Schuljahres erhalten im 1.Halbjahr kein Zeugnis. Am Ende des 1. Schuljahres erhalten sie wie die Kinder des 2. Schuljahres ein Berichtszeugnis.  Im 3. und 4. Schuljahr gibt es Notenzeugnisse.
Das Halbjahreszeugnis in der Klasse 4 beinhaltet zusätzlich eine begründete Empfehlung für die Schulform, die für die weitere schulische Förderung des Kindes am besten geeignet erscheint. Diese Empfehlung entsteht auf der Grundlage des Leistungsstands, der Lernentwicklung und der Fähigkeiten der Schülerin und des Schülers unter Einbeziehung eines Beratungsgespräches mit Ihnen als Eltern.

Z wie Zusammenwachsen
Wir sind ein junger Grundschulverbund in einer Zeit des Umbruchs. Zwei Lehrerkollegien entwickeln einen gemeinsamen Weg. Die Schulgebäude werden umgebaut, ein neues Gebäude, das uns die Zusammenführung beider Schulen an einem Standort ermöglichen wird, ist nun im Bau.

Für uns gehören ein tragendes Wertefundament, ein gutes pädagogisches Konzept, ein konstruktiver Austausch, Halt gebende Strukturen und eine Vision davon, wie wir Schule machen wollen, ebenso dazu wie das Ausprobieren von allem, was damit verbunden ist im schulischen Alltag. Insofern sind wir jederzeit offen für Ihre lösungsorientierten Ideen und Rückmeldungen und wünschen uns Ihr Verständnis, wenn wir das ein oder andere nach dem Test in der Praxis auch mal verändern und optimieren.

Zum Schluss:
Wenn noch Fragen offen sind: Einfach melden!