Niederländische Partnerschule

Wir fördern seit 1992 interkulturelles- und Nachbarsprachenlernen.

In unserem Schulprogramm führen wir als einen Schwerpunkt unseres Schullebens das interkulturelle Lernen und das Nachbarsprachenlernen auf. Seit 1992 pflegen wir Partnerschaften mit Schulen in den Niederlanden. Aktuell haben wir zwei Partnerschulen in Dinxperlo. Fester Bestandteil dieser Partnerschaft sind z.B. jährliche gegenseitige Besuche von 1-2 Jahrgängen in der Partnerschule mit gemeinsamen Aktivitäten und Familienaufenthalt zum Kennenlernen der unterschiedlichen Lebensgewohnheiten. Jedes Jahr an St. Martin besuchen uns einige Kinder der Schule IKC de Bosmark. Wir bieten den Kindern vormittags unterschiedliche Aktivitäten an, die Schüler verbringen die Mittagszeit als Gastkinder bei Bocholter Familien und nehmen am Nachmittag gemeinsam am großen Umzug in der Innenstadt teil. Im Gegenzug besuchen einige Kinder unserer Schule im Frühjahr diese Partnerschule in Dinxperlo. Hier steht vormittags der Besuch eines Outdoor-Sportzentrums und ab mittags der Aufenthalt in Gastfamilien auf dem Programm.

 

„Spreek je buurtaal - Sprich deine Nachbarsprache“

Der Grundschulverbund Ludgerus nimmt seit September 2016 an dem Deutsch-Niederländischen Projekt „Spreek je buurtaal - Sprich deine Nachbarsprache“ teil. Schwerpunkt dieses Projekts ist ein qualitativ hochwertiger Nachbarsprachenunterricht (Deutsch oder Niederländisch) an Grundschulen im Euregio-Grenzgebiet. Dabei sind wir eine grenzüberschreitende Partnerschaft eingegangen und arbeiten mit unserem Projektpartner St. Liborius in Dinxperlo zusammen. Die unmittelbare Nähe zur deutsch-niederländischen Grenze ermöglicht eine unkomplizierte Begegnung mit der jeweils anderen Sprache und Kultur. Sowohl Schüler als auch Lehrkräfte eignen sich auf intensive Art und Weise Wissen über die Nachbarsprache und -kultur an. Hierzu sind Treffen der Schülerinnen und Schüler und auch der Lehrerinnen und Lehrer geplant. Das Konzept der Schule sieht vor, dass ab dem 1. Schuljahr eine Wochenstunde Niederländisch fest im Stundenplan verankert ist.

Unsere Schule nimmt seit dem 19. April 2010 am europäischen „Schulobstprogramm“ teil. Unsere Schule hat sich für die Teilnahme am EU-Schulobstprogramm NRW qualifiziert. Seit dem Schuljahr 2018/19 werden beide Schulstandorte mit Obst- und Gemüse versorgt. Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 bekommen dienstags, mittwochs und freitags eine kostenlose Extraportion Obst oder Gemüse. Zubereitet wird das Obst und Gemüse von engagierten Eltern. Abwechslung ist wichtig, damit die Kinder die vielen leckeren Obst- und Gemüsesorten, gerade auch aus Nordrhein-Westfalen, kennenlernen und ausprobieren.

Ziele des Programmteils Schulobst und -gemüse
Obst und Gemüse schmecken lecker und machen fit für den Schulalltag – kurz: Obst und Gemüse gehören zu einer gesunden Ernährung einfach dazu. Doch der Obst- und insbesondere der Gemüseverzehr von Kindern liegen deutlich unter der von Fachgesellschaften empfohlenen Menge. Ziel des EU-Schulprogramms ist es daher, mit einer kostenlosen Extra-Portion Vitaminen den Schülerinnen und Schülern Gemüse und Obst wieder schmackhaft zu machen und bereits zu Beginn der Schulzeit ein gesundheitsförderliches Ernährungsverhalten nahe zu bringen. Durch die pädagogische Begleitung des Programms sollen die Ernährungskompetenzen der Kinder nachhaltig gefördert werden.

Weitere Informationen zum Thema Schulobstprogramm NRW finden Sie hier: www.schulobst.nrw.de

EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch

Mit einer kostenlosen Extra-Portion Vitaminen den Schülerinnen und Schülern Gemüse und Obst wieder schmackhaft machen

Schulsozialarbeit

Weiterentwicklung des pädagogischen Angebots durch multiprofessionelle Teams

Was ist Schulsozialarbeit?
Schulsozialarbeit ist ein ergänzendes und bereicherndes Angebot bei der Erfüllung des pädagogischen Auftrages der Schule. Da die erzieherischen Aufgaben während der Schulzeit in den letzten Jahren stetig umfangreicher geworden sind und es in der Schule nicht nur um reine Wissensvermittlung gehen kann, stellt Schulsozialarbeit ein notwendiges Bindeglied zwischen Schule und Jugendhilfe dar.

„Die Schule sollte stets danach trachten, dass der junge Mensch sie als harmonische Persönlichkeit verlässt, nicht als Spezialist.“
Albert Einstein

Aufgabenfelder:
Einzelfallhilfe: Individuelle Unterstützung von Schülern bei schulischen, emotionalen und häuslichen Problemen. Ziel soll es sein, Benachteiligungen abzubauen und Ressourcen aufzubauen. Die Schüler sollen eine Unterstützung bei der Reifung ihrer Persönlichkeit erhalten und in ihrer sozialen Kompetenz gefördert werden. Soziale Kompetenz beinhaltet die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, mit Gefühlen und Regeln, den Umgang mit Anderen, das Erlernen von Konfliktlösestrategien, von geeigneter Kommunikation und der Wahrnehmung der eigenen Grenzen und der Grenzen anderer. In Beratungsgesprächen soll gemeinsam eine individuelle Problemlösung gefunden werden und sich damit dem Schüler eine positive Perspektive erschließen. Eine kontinuierliche Elternarbeit in Form von Elterngesprächen und eventuellen Hausbesuchen ist für das Gelingen der Hilfe häufig hilfreich und erforderlich. Daher werden Eltern, in Absprache mit den Schülern, in den Beratungsprozess miteingebunden. Natürlich können auch die Eltern ihrerseits gerne bei Erziehungsfragen oder anderen familiären Schwierigkeiten mit ihrem Kind die Beratung in Anspruch nehmen. Eine Kooperation und Weitervermittlung an externe Beratungsstellen und Hilfeinstanzen (SPZ, Schulpsychologen, Therapeuten, Jugendamt, offene Kinder-und Jugendtreffs…) wird, wenn gewünscht unterstützt.

Hilfe bei der Konfliktbewältigung im Schulalltag:
Bei Konflikten im Schulalltag zwischen Schülern, Schüler-Lehrer/innen und Lehrer/innen-Eltern wird Vermittlung und Unterstützung angeboten. Schüler lernen durch die Art der Streitschlichtung die Sicht des anderen einzunehmen, einvernehmliche Lösungen zu finden und friedliche anstatt gewaltvolle Bewältigungsmechanismen im Streitfall einzusetzen. Diese Form der Streitschlichtung dient zugleich der Gewaltprävention und der Förderung sozialer Kompetenzen.

„Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.“
Mahatma Gandhi